250 Gäste beim 41. Kameradschaftsnachmittag in der Kaiserhalle in Wagenfeld

„Volle Pulle Musik“

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Die Heimatkapelle Rahden sorgte für Stimmung und überzeugte mit ihrem Repertoire und ihrem Können.

Wagenfeld - Sie hatten sich die Musik eingeladen, wollten Klönen und beisammen sein. Wie wichtig dies für die 250 Gäste des 41. Kameradschaftsnachmittags in der Kaiserhalle in Wagenfeld ist, zeigten nicht nur die Ehrengäste. „Die gute Idee ist zu einer schönen Tradition geworden“, benannte das sonntägliche Event Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye, der neben dem ehemaligen Bürgermeister Wilhelm Falldorf mit Ehefrau und Ehrenbürgermeister Walter Scheland zu den Ehrengästen gehörte.

Und da die Veranstaltung auf den drei Säulen Sozialverband Wagenfeld, Kyffhäuser-Kameradschaft und der Freiwilligen Feuerwehr Wagenfeld ruht und durch emsige Vertreter das Gelingen garantiert ist, war die Liste der Begrüßten von Gerd Russ (Kyffhäuser) und Ursula Bredemeier (Sozialverband) lang.

„Musik ist Trumpf“, so definierte es Russ. „Mit voller Pulle Musik ist zu rechnen“, prognostizierte es der Bürgermeister. Und Bruno Hartwig, Vorsitzender des Kreisverbandes Diepholz des Sozialverbandes, schaute zur Heimatkapelle Rahden und wusste: „Das ist unser Garant für gute Unterhaltung heute.“ Er wünschte den Gästen vor allem ein gutes Jahr. Gut stand bei ihm für friedlich, ohne zusätzliche Sorgen in Zeiten der allgemeinen Unruhe und vielfältigen Ängsten.

„Heute finden wir alle hier einen Ort der Begegnung zu einem Ereignis, das die Massen bewegt“, mit Blick auf den vollen Saal der Kaiserhalle. Und er schloss sich der Aussage eines französischen Philosophen an, der erkannte, dass es die Begegnungen mit den Menschen seien, die das Leben so sinnvoll machten.

Und des Genusses wegen, des kulinarischen und auditiven, waren die Gäste trotz Schnee und Eis gekommen. Die Heimatkapelle Rahden, die die Veranstalter bewegen konnten in Wagenfeld aufzuspielen, ist seit 2015 unter neuer Leitung von Verena Krüger. Sie trat die Nachfolge von Gerhard Dieckröger an und hatte mit ihren Musikanten allerdings nicht nur Marsch- und Blasmusik im Gepäck. Neben den beschwingten Musiken zwischen Walzer bis Tango, zünftiger Blasmusik und Evergreens, gab es James Last Songs, Pop der Kultband Abba, dem Publikumsliebling Udo Jürgens und dem Shootingstar Helene Fischer zu Gehör.

Die Lücken füllte Conférencier Manfred Griepenstroh mit Witzen, Döntjes und Herz erwärmendem Humor auf Hochdeutsch und „up Platt“.

Die Musik umspann die Gäste aus allerlei Ländern von Russland über Schweden, Deutschland bis Österreich und weiter entfernt. „Das ist ein nettes Publikum“, resümierte Kapellmeisterin Verena Krüger bereits zur Pause und freute sich mit ihren Musikern auf Runde zwei an diesem Nachmittag.

Und ganz sicher traten zahlreiche Gäste am späten Sonntagnachmittag die Heimreise an mit viel „Neugehörtem und Vertelltem“ und verspürten das Gefühl, das Bruno Hartwig prophezeite: „Vielleicht entsteht durch den Zauber der Musik das Empfinden, dass wir uns gerne daran erinnern.“

sbb

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