Freibadfilter müssen nicht komplett erneuert werden/Kosten sinken

Sanierung statt Austausch

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Sanierung statt Austausch: Die beiden Freibadfilter im Keller des Hallenbades müssen nicht komplett erneuert werden. Die Gemeinde Wagenfeld spart 50000 Euro ein.

Wagenfeld - Der Rat der Gemeinde Wagenfeld hat in seiner Sitzung am Dienstag einer überplanmäßigen Ausgabe in Höhe von 30000 Euro für die Sanierung der beiden Freibadfilter zugestimmt. Die beiden Freibadfilter im Keller des Hallenbades sind nämlich nicht mehr intakt.

Wie Sven Schröder, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice, erläuterte, wurde bei den Haushaltsberatungen für das Jahr 2016 für die Sanierung beziehungsweise den Austausch der beiden alten Filter im Investitionsprogramm ein Betrag von 80000 Euro bereitgestellt.

„Nach gründlichen Untersuchungen Ende 2015 in Rücksprache mit Fachplaner Cordsen und Schwimmmeister Möllers wurde deutlich, dass die beiden Filter nicht komplett erneuert werden müssen, sondern eine Sanierung wirtschaftlich sinnvoller ist“, führte Schröder weiter aus. Nach ersten Kalkulationen werde diese Sanierung etwa 30000 Euro kosten.

Die vorgesehene Maßnahme ist laut Schröder über den Ergebnishaushalt abzuwickeln, da es sich um eine Bauunterhaltung handelt und keine Investition. Hierzu ist der bestehende Ansatz zur Bauunterhaltung entsprechend zu erhöhen. Der Ansatz im Investitionshaushalt 2016 in Höhe von 80000 Euro wird nicht zur Umsetzung des Vorhabens benötigt.

Zur Deckung des Betrages von 30000 Euro würden Einsparungen im übrigen Ergebnishaushalt vorgenommen. Die Ratsmitglieder nahmen diese Information erfreut zur Kenntnis.

Die Gemeinde Wagenfeld hat im vergangenen Jahr Spenden, Schenkungen und sonstige Zuwendungen in Höhe von insgesamt 42000 Euro erhalten. Diese Zahl legte Bürgermeister Matthias Kreye in der Sitzung des Rates vor. Das Gremium beschloss einstimmig, diese anzunehmen beziehungsweise dem Verwendungszweck entsprechend weiterzuleiten.

„42000 Euro ist schon eine stattliche Summe, deshalb ist ein Dank an alle Spender angebracht“, meinte Stephan Kawemeyer. Dem schloss sich der Bürgermeister an.

Gemäß Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz darf die Gemeinde zur Erfüllung ihrer Aufgaben Spenden, Schenkungen und ähnliche Zuwendungen einwerben und annehmen oder an Dritte vermitteln, die sich an der Erfüllung von Aufgaben der Gemeinde beteiligen. Die Einwerbung und die Entgegennahme des Angebots einer Zuwendung obliegen dem Bürgermeister. Über die Annahme oder Vermittlung entscheidet der Rat.

Bei der Annahme beziehungsweise Vermittlung von Geld- und Sachzuwendungen gelten in Wagenfeld folgende Wertgrenzen:

• bis 100 Euro Zustimmung des Bürgermeisters;

• ab 100 bis 2000 Euro Zustimmung des Verwaltungsausschusses;

• ab 2000 Euro Zustimmung des Rates.

hwb

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