Grundschulleiterin Waltraud Geers verabschiedet

Fast 20 Jahre lang die Ortschaft Ströhen mit geprägt

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Der „Kollegiumschor“ der Grundschule Ströhen verabschiedete sich unter der Leitung von Claudia Kienz musikalisch von der langjährigen Ströher Schulleiterin Waltraud Geers.

Ströhen - Von Gerhard Scheland. Waltraud Geers hat der Ortschaft Ströhen gutgetan. Fast 20 Jahre lang. Kindern ebenso wie Erwachsenen. Einzelpersonen und ganzen Vereinen. Das ging am frühen Samstagabend aus den Lob- und Dankesworten der Gästeschar während des feierlichen Abschieds der langjährigen Pädagogin im Saal von Störmers Landgasthaus in Butzendorf hervor. Die Feier war von großer Herzlichkeit geprägt. Schulisches stand für ein paar Stunden hintenan,

Waltraud Geers scheidet mit Erreichen der Pensionsgrenze nach fast 40-jährigem engagierten Wirken aus dem Schuldienst aus. Ihren inoffiziellen letzten Schultag hat sie mit Beginn der Sommerferien am Mittwoch. Annähernd die Hälfte ihres Berufslebens hat die mit ihrer Familie in Sulingen wohnende Pädagogin in Ströhen verbracht und nicht nur in schulischer Hinsicht Akzente gesetzt. Für die Standortsicherung der Ganztagsgrundschule einerseits, aber auch für das gesamte dörfliche Leben.

Nach einem jazzigen Auftakt der „Kleinen Dorfkapelle“ eröffnete Sandra Schenck, Dezernentin der Landesschulbehörde in Hannover, den Reigen der Festreden. Sie skizzierte Stationen des Schullebens, erinnerte an die pädagogischen Zwischenstationen von Waltraud Geers in Marklohe, Kirchdorf und Barenburg beispielsweise und arbeitete sich zeitlich flott bis zum Übergang ins neue Jahrtausend vor. Da habe sie mit der Übernahme der Rektorenstelle in Ströhen eine neue Herausforderung gefunden und die 19 Jahre lang zielorientiert und sehr engagiert ausgefüllt. Mit der Übergabe einer Urkunde der Niedersächsischen Landesschulbehörde entließ Sandra Schenck die Grundschulleiterin aus dem pädagogischen Dienst des Landes.

Der künftigen Pensionärin Waltraud Geers wünschten von kommunaler Seite der stellvertretende Wagenfelder Bürgermeister Stephan Dubenhorst (rechts) und der Ströher Ortsvorsteher Reinhard Heider alles Gute und überreichten Abschiedsgeschenke.

Damit war die Feier noch nicht beendet. Gemeinsam mit Martin Uffenbrink aus dem kommunalen Schulamt übermittelte Stephan Dubenhorst gute Wünsche von Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye und Fachbereichsleiter Sven Schröder und bescheinigte Waltraud Geers, dass sie ihre schulischen Aufgaben immer mit großem Herzblut erfüllt habe.

Der Ströher Ortsvorsteher Reinhard Heider bedauerte, dass mit dem Abschied von Waltraud Geers eine erfolgreiche Ära beendet werde. Er selbst habe in der Ströher Grundschule noch hautnah die Rohrstock-Generation von Lehrern kennengelernt.

Die Sprecher der Schule und der Klassen hatten ihren Dank und ein Abschiedsgeschenk der Eltern in Reime verpackt, und der eigens für die Feier gegründete Kollegiumschor verabschiedete sich mit einem textlich auf die vergangenen 19 Jahre und auf ihr Geschenk zugeschnittenen Lied bei ihrer Chefin und Kollegin.

Weitere gute Wünsche kamen von der Elternvertretung und vom Förderverein der Schule – in Person von Tanja Hermjohannes. Mit Wortwitz unterhielt ein Trio des Bremer Improvisationstheaters Gastgeberin und Gäste mit einer 45-minütigen „Eisbrecher-Show“.

Waltraud Geers bedankte sich ihrerseits für alle Unterstützung in den zurückliegen 19 Jahren - beim Kollegium, dem Hausmeister, der Schulsekretärin, bei den Rektoren benachbarter Schulen, bei der Kindertagesstätte, der Kirche, der Landjugend und der örtlichen Feuerwehr.

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