Familie Kastens gehört zu den „besten Milcherzeugern Niedersachsens“

Hofschild der Beweis

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Freude bei der Familie Kastens über den Erfolg (v.l.): Irene und Ulrich Kastens, Anna Kastens und Thomas Kamphake sowie deren Kinder Lotta (l.) und Luisa.

Ströhen - Anna Kastens freute sich gestern Nachmittag nach Herzenslust und gelegentlich huschte ein verschmitztes Lächeln über ihr Gesicht, als zur Sprache kam, dass sie den Betrieb ohne Wissen der Familie für den Milchlandpreis bei der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen gemeldet hatte. Mit Erfolg. Der Betrieb gehört jetzt zu den zehn besten, die sich im Jahr 2014 um den Preis beworben hatten.

Gestern Nachmittag überreichte Jan Heusmann, Vorsitzender der Landesvereinigung der Milchwirtschaft, ein repräsentatives Hofschild, das auch sogleich am Melkhaus angebracht wurde. Das Schild informiert künftig über diesen Erfolg.

„Der Milchlandpreis ist in Niedersachsen das Markenzeichen für Erfolg und Nachhaltigkeit“, stellte Jan Heusmann heraus. „Die Auszeichnung mit dem Milchlandpreis zeigt die hochwertigen Managementfähigkeiten“, sagte der Vorsitzende weiter. Der gepflegte Betrieb in Ströhen weise sich als ein gesunder Familienbetrieb aus.

Die Fachjury sei quasi in den täglichen Arbeitsablauf „gestoßen“ und habe sich so ein ungeschminktes Bild machen können. „Dabei hat der Betrieb voll überzeugt“, lobte Heusmann. Die Beurteilung der Kandidaten richte sich dabei grundsätzlich nicht nur nach den erreichten Zielen, sondern auch nach der Systematik der Umsetzung von Maßnahmen und der Planung von zukünftigen Schritten. Basis für die Beurteilung seien die vier Säulen der Nachhaltigkeit. Es gehe zum Beispiel um den gesamten Bereich des Herdenmanagements mit Fütterung, Tierhaltung und Tiergesundheit. Ebenso wichtig seien beim Milchlandpreis auch die betriebswirtschaftliche Beurteilung des Hofes aufgrund der Betriebsergebnisse sowie die Bereitschaft der Betriebsleiter zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung.

Während der kleinen Feierstunde stellten Repräsentanten von Politik und Verbänden in ihren Ansprachen insbesondere die unternehmerische Leistung der Familie und deren Bemühen um das Tierwohl und um ein vorbildliches Qualitätsniveau in der Milcherzeugung heraus.

„Wir haben in der Gemeinde Wagenfeld viel vorzuweisen, zum Beispiel die Moorwelten. Und jetzt haben wir in Ströhen auch einen Vorzeigebetrieb“, freute sich Torsten Meier, stellvertretender Bürgermeister und Berufskollege, dessen Hof quasi auf Sichtweite gegenüber liegt.

hwb

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