29 Fahrer starten beim ADAC-Weser-Ems-Cup auf der Sandbahn in Wagenfeld

Rasante Punktejagd mit Rekord-Starterfeld

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Spaß ohne Leistungsdruck: Der Sandkasten wurde von den ganz jungen Rennfahrern Mika-Fynn Janßen (l.) und Mailo Hegener (2.v.l.) sowie Fabian Stutzke (r.) zwischendurch ebenso gern genutzt wie von der kleinen Marielle.

Wagenfeld - Von Anja Schubert. „Das ist ein Rekordergebnis für Wagenfeld.“ Uli Ehlert, ADAC-Cup-Koordinator, strahlte am Sonnabend über das ganze Gesicht ebenso wie die Verantwortlichen und Helfer des ausrichtenden MSC Heidering. Der fünfte Lauf des „ADAC Weser-Ems Bahnsport Nachwuchs Cups 2015“ hatte 29 motorsportbegeisterte junge Fahrer aus dem Weser-Ems-Gau und darüber hinaus auf die 370 Meter lange Sandbahn in Wagenfeld-Neustadt gelockt.

Nach der recht verhaltenen Teilnahme im vergangenen Jahr, aufgrund derer die Heideringler eine Wiederholung auf dem Gelände zunächst in Frage gestellt hatten, bestätigte der Zuspruch, dass eine Neuauflage richtig war. „Die Rahmenbedingungen sind hier dermaßen super, wir wollten Wagenfeld als Austragungsort unbedingt behalten“, so Ehlert weiter.

Nach einem sonnigen Auftakt am Morgen ließ das Wetter Organisatoren und Fahrer zwischenzeitlich ein wenig bangen. „Nur einmal mussten wir morgens wegen eines Hagelschauers das Aufwärmtraining ein wenig länger unterbrechen“, so Pressewart Matthias Rathje.

Ansonsten zeigten sich die Sandbahnsportfreunde vom Sonne-Wolken-Regen-Spiel unbeeindruckt und die Wertungsläufe gingen ab dem frühen Nachmittag reibungslos über die Bühne. Klasse um Klasse – Junioren A (50 ccm), Junioren B (125 ccm), Junioren C (250 ccm) und nationale B-Lizenz (500 ccm) – zeigten die Kids und jungen Erwachsenen im Alter von sechs bis 25 Jahren, dass sie bei packenden Duellen ihre Maschinen voll im Griff hatten. „Trotz heißer Punktejagd gab es keine Stürze“, freute sich Rathje. So konnten auch die Mitarbeiter des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), die erneut für die Sicherheit zur Stelle waren, das Renngeschehen entspannt verfolgen. Lokalmatador Fabian Stutzke, der als einziger MSC Fahrer für den Club an den Start ging, sicherte sich bei den A-Junioren den dritten Platz.

„Wir sind stolz, solch einen Verein wie den MSC an unserer Seite zu wissen“, sprach Ludger Spils vom ADAC-Sportausschuss ein großes Lob aus. „Es gibt in anderen ADAC-Gauen keine vergleichbaren Serien wie unsere hier im Norden. Dabei könnten wir in der Jugendarbeit noch wesentlich mehr machen.“

Oft scheitere dies jedoch daran, dass das Engagement der Vereine durch Anwohner gebremst werde. „Dabei sorgen wir mit unserem Angebot im Medienzeitalter für eine aktive sinnvolle Freizeitgestaltung, die Spaß macht, und holen die Kids von der Straße – ganz ohne Leistungsdruck“, so Ehlert mit Blick auf die beliebte Heidering-Sandkiste, die bei den ganz jungen „harten Fahrern“ zwischendurch immer wieder für Spielfreuden sorgte.

In Wagenfeld merke man immer wieder, dass Anwohner und Gemeinde hinter der Arbeit des Vereins stünden. „Nicht umsonst hat ein Event wie das Ostertraining mittlerweile einen solch namhaften internationalen Charakter. Fahrer aus ganz Europa machen Wagenfeld bekannt, da kann die Arbeit der engagierten Vereinsmitglieder gar nicht hoch genug bewertet werden“, unterstrich Ehlert dem Arbeiter-Samariter-Bund und dem Dutzend treuer Helfer aus den Vereinsreihen dankend.

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