Fachwissen auf 416 Seiten

Physiotherapeut Ernst Pohlmann bringt Erkenntnisse aus Berufserfahrung zu Papier

„Große Bühne“: Am Stand des Spitta-Verlags stellte Ernst Pohlmann im Beisein von Ehefrau Marlis während der Frankfurter Buchmesse sein neues Fachbuch „Atlastherapie und Behandlung der Körperfehlstatik“ vor. J Foto: vd

Wagenfeld - Von Gerhard Scheland. Der im ostwestfälischen Rahden-Wehe wohnende und seit fast vier Jahrzehnten in Wagenfeld praktizierende Physiotherapeut, Heilpraktiker auf dem Gebiet der Physiotherapie, Masseur und medizinische Bademeister, Dozent an Fortbildungsakademien in ganz Deutschland und Fachbuchautor Ernst Pohlmann hat vergangenes Jahr „auf der ganz großen Bühne“ sein neues Buch vorgestellt.

Der 62-Jährige nutzte die Buchmesse in Frankfurt, um – gemeinsam mit Ehefrau Marlis – auf dem Stand des Spitta-Verlags die Neuerscheinung seines Fachbuches „Atlastherapie und Behandlung der Körperfehlstatik“ einem breiten Publikum zugänglich zu machen. „Der Auftritt in Frankfurt war ein echtes Erlebnis“, freute sich Pohlmann nach seiner Rückkehr aus der Main-Metropole.“

In der Hardcover-Neuerscheinung „Atlastherapie und Behandlung der Körperfehlstatik“ dreht sich inhaltlich alles um Therapien für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Der Autor wendet sich mit seinem reich illustrierten Buch in erster Linie an Physiotherapeuten, Ärzte, Heilpraktiker und Osteopathen, weist aber darauf hin, dass das Buch auch für betroffene Patienten durchaus von Interesse sein kann.

Ernst Pohlmann zeigt in seinem Buch auf 416 Seiten einfache und nachvollziehbare Behandlungsmöglichkeiten der Körperfehlstatik in der täglichen Praxis am Patienten auf. Basierend auf seiner 40-jährigen Berufserfahrung beschreibt der Autor zahlreiche Techniken von der Befunderhebung bis zur Korrektur der Körperfehlstatik. „Vom Kieferngelenk bis zu den Füßen“, betont Pohlmann. Alle beschriebenen Techniken seien anhand von Bilddarstellungen leicht nachvollziehbar. „Das Buch ist mit insgesamt 831 farbigen Abbildungen und Tabellen illustriert“, teilt der Autor weiter mit. „Eigene Praxistipps und zahlreiche Hinweise können dem Anwender schnelle Therapieerfolge ermöglichen.“

„Mehrere wesentliche Ergänzungen“

Pohlmann hat die Neuerscheinung gegenüber der 2013 erschienenen Erstausgabe in den zurückliegenden Monaten intensiv überarbeitet und durch zusätzliche Erkenntnisse erweitert. „Es gibt mehrere wesentliche Ergänzungen“, macht der 62-Jährige deutlich und nennt eine ganze Reihe von Beispielen: Atlaskorrektur bei auftretendem Schwindel und Übelkeit in liegender Position, eine detailliertere Beschreibung der Atlaskorrektur bei einer Shift-Situation (seitliche Verschiebung des ersten Halswirbels) und Rotationsfehlstellung, vereinfachte Positionierungstechnik an Tenderpunkten der Lenden- und Brustwirbelsäule sowie unterstützende Maßnahmen nach der Atlaskorrektur über eine Korrekturschiene für die Kiefergelenke.

Das Thema Ergonomie am Arbeitsplatz hat Pohlmann im Kapitel „Körperzentriertes Sitzen am PC“ zusammengefasst. Neben den bereits beschriebenen bildgebenden Verfahren geht er in der Neuerscheinung auf die „Digitale Volumentomographie“ (DVT), ein neues bildgebendes Verfahren für Kiefergelenke und die Halswirbelsäule, ein und streift auch das Thema aufrichtende Wirkung der Körperfehlstatik über die Füße.

1. 000 Exemplare

Wie schon in der Erstausgabe mit einer Auflage von 1. 500 Büchern beschreibt Pohlmann in der Neuerscheinung mit einer Auflage von zunächst 1. 000 Exemplaren ausführlich die Themenbereiche Ursache, Folgen und Therapie einer Atlasfehlstellung, Kiefergelenkbehandlung, Korrektur eines Beckenschiefstands, die sogenannte funktionelle Beinlängendifferenz, eine Fehlstellung im Kniegelenk, dem scheinbaren Meniskussyndrom (Forte Mechanismus), Fußdeformitäten sowie das zusammengefasste Thema Befunderhebungsbogen, Hausaufgabenprogramme und Patientenbeispiele.

Der Autor hat sich in seinem neuen Buch nicht nur die Unterstützung namhafter Experten auf dem Gebiet der Atlastherapie gesichert, sondern seine Praxiserfahrungen und Tipps als „Pohlmannkonzept“ patentieren lassen. Er möchte damit zum Ausdruck bringen, dass es nicht nur um die Korrektur von Atlasfehlstellungen geht, sondern hinter seiner Arbeit ein ganzheitliches Konzept steckt, das die gesamte Körperstatik vom Kopf bis zu den Füßen erfasst und behandelt. „Denn nur die Behandlung der gesamten Körperfehlstatik führt zu einem dauerhaften Behandlungserfolg“, ist sich der 62-Jährige sicher.

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