Entdeckerflug durch die Musikstile

Kindermusical „Eule findet den Beat“ vom TuS Wagenfeld begeistert Groß und Klein

„Eule findet den Beat“: Die Darstellerinnen und Darsteller führen die Vogelreise durch die Musik pantomimisch und tanzend auf.
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„Eule findet den Beat“: Die Darstellerinnen und Darsteller führen die Vogelreise durch die Musik pantomimisch und tanzend auf.

Der TuS Wagenfeld hat ein Kinder- und Jugendmusical in der Auburgschule aufgeführt. Alle Beteiligten sind zufrieden, was die Turnsparte des Vereins auf die Bühne brachte.

Wagenfeld – Bunte Feder- und Fellkleider, erfrischende Pantomime, großartiger Tanz und Choreografie, groovige Musik und eine professionelle Erzählerin. Das beschreibt das Kinder- und Jugendmusical „Eule findet den Beat“ der Tanzgruppen von Andrea Feuß von der Turnsparte des TuS Wagenfeld. „Das war eine fette Vorstellung“, meinte die stellvertretende Spartenleiterin Turnen Margret Spreen-Kolwey nach der zweiten Vorstellung am Samstag in der Aula der Auburgschule.

Musical in Wagenfeld skizziert die musikalische Reise einer kleinen Eule

Das Musical skizzierte die Reise der kleinen Eule raus aus ihrem bekannten Wald hinein in die Stadt, sie führte das nachtaktive Tier – gespielt von Janika Feuß und Lia Theen – in die Welt der Musik. Genauer gesagt in die unterschiedlichsten Musikstile. In der Vorstellung begeisterten die Jazzdance-Tänzerinnen Eileen Dunau, Marie Schwenker-Korte, Merit Geis und Fabia Aufdembrinke gemeinsam mit Schülern der ersten bis vierten Klasse der Auburgschule.

Die Tiere, die die kleine Eule auf ihrem Weg zum Beat trifft, sind ein Pop-Schmetterling, ein Jazz-Hund, ein Rock-Waschbär, ein Hip-Hop-Eichhörnchen, eine Punk-Katze, ein Reggae-Papagei und eine Elektro- Fledermaus. Die kleine Eule hatte gleich zu Beginn einen Ohrwurm. Da war sie aus Versehen in ein Auto am See geflogen und mit den Bandmitgliedern des Autos geradewegs in eine Jazz-Session gelangt. So setzt sie ihre abendlich-nächtliche Reise fort bis in die Stadt, dort trifft sie die anderen musikalischen Tiere.

Henrike Heine ist die Erzählerin des sonst pantomimischen Musicals.

„Die jüngsten Nachwuchstänzer sind erst vor sechs Wochen eingeschult worden“, kommentiert die Hauptverantwortliche Andrea Feuß. „Die Aufführungen von und für Wagenfeld sind eine eigene Interpretation für uns vor Ort“, ergänzt sie. Die Inszenierung von Cristiana Garba und Christina Raack nach dem gleichnamigen Hörspiel von Charlotte Simon, Nina Grätz und Christina Raack ist ab Anfang 2022 on Tour, verzeichnete bereits seit Erscheinen des Debüt-Hörspiels 2014 riesige Erfolge. Das muntere Vogeltier begeistert seitdem Kinder und Eltern. Eulen-Pate ist Rolf Zuckowski, der das Hörspiel entdeckte und begleitet. Schließlich feierte die kleine Eule neun ausverkaufte Vorstellungen im Hamburger Schmidtchen. Mit Feuß und die von der Wagenfelder Freilichtbühne ausgeliehene Laiendarstellerin Henrike Heine als Erzählerin mit Radio-Award-Stimme brachten das Erfolgs-Hörspiel nach Wagenfeld.

Wer von den Eltern und Großeltern die Stilmerkmale der genannten Musik-Genres noch nicht kannte, war nach der Vorstellung viel schlauer. Feuß und Heine hatten das Stück so umgebaut, dass Heine die Story der kleinen Eule szenisch erzählte und die unterschiedlichen Tanzgruppen von Feuß sie mit Tanz und Pantomime interpretierten. Die farbenfrohen Kostüme waren selbst geschneidert, das Bühnenbild selbst gezimmert, gebastelt und gemalt.

Die Kostüme für das Wagenfelder Musical sind selbst entworfen und geschneidert. Auch das Bühnenbild ist eigenständig aufgebaut worden.

Und wie sich beim ähnlich angelegten Reise-Fernsehformat der Rucksack der Moderatoren mit Geschenken der Region füllt, erhielt die kleine Eule von jedem Tier eine spezielle Erinnerung: einen Paillettenschlips vom Pop-Schmetterling, einen Saxophon-Anstecker vom JazzHund, ein Armband vom Rock-Waschbären, eine CD von der Punk-Katze, eine Mütze in Jamaikafarben vom Reggae-Papages, eine Goldkette vom Hip-Hop-Eichhörnchen und eine Discokugel von der Elektro-Fledermaus.

Opernstück fehlt bewusst bei der Aufführung in der Auburgschule

Doch die kleine Eule hat Heimweh: Sie sieht ihr Zuhause und eilt. Die Geschenke bekommen dort alle einen besonderen Platz. Am nächsten Morgen will sie die Waldbewohner mit dem Punk der Katze aufwecken. Mit dem unfreiwilligen Ausflug erweitert sie ihre Liebe zur Musik.

Einzig das Opernstück ließ Andrea Feuß aus den insgesamt zehn Hörspielstücken heraus. Alle Stücke sind für Kinder geschrieben und mit dem jeweiligen Musikstil unterfüttert.

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