Araberstute des Rolling-Stones-Drummers an der Spitze

„Ekspusja“ von Charly Watts rockt den Schauring

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Die 13-jährige „Ekspusja“ rockte sie alle. Darüber freuen sich Pawel und Joanna Wojtecka (v.l.) aus Polen, die die Pferde von Halsdon Arabians trainieren, Nils Ismer sowie Anna Olson, eines der schwedischen Nummernmädchen.

Ströhen - Ein Vierbeiner edler als der andere. Es fiel den Juroren bei der Araberschau im Gestüt Ismer in Ströhen nicht leicht, die Sieger herauszufiltern und an die Spitze zu stellen.

Doch bei den Stuten rockte eine Schönheit alle anderen im Schauring: Ekspusja. Die 13-jährige Schimmelstute, gezogen im polnischen Staatsgestüt Michalow, ist im Besitz des Gestüts Halsdon Arabians aus England. Hinter dem Namen verbirgt sich die Familie von Charly Watts, dem Drummer der Rolling Stones. Sein Besuch in Ströhen war zwar angekündigt, doch er erschien nicht.

Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten sich am Wochenende mehr als 180 arabische Pferde einem internationalen Richtergremium. Bei den diesjährigen „Internationalen Tagen des Arabischen Pferdes“ auf dem Gelände des Gestüt Ismer waren die Anzahl sowie auch die Qualität der vorgestellten Tiere noch höher als in der Vergangenheit.

Bei der Europäischen C- und auch der Internationalen B-Schau am Sonntag ging es eher um Schönheit, denn um sportliche Leistungen. Die vorgestellten Pferde wurden, aufgeteilt in Altersgruppen vom Fohlen bis zum zehnjährigen und älteren Pferd, nach fünf verschiedenen Kriterien bewertet: Kopf und Hals, Körper und Oberlinie, Fundament, Bewegung und Typ.

Pferde aus mehr als 30 Ländern

Nicht nur das Richterteam, auch die Teilnehmer waren International und es wurden Pferde aus mehr als 30 Ländern vorgestellt. Der Sieg der Seniorenhengste bei der Internationalen B-Schau blieb in Europa und ging an den Hengst Mahder Al Jamal im Besitz von Jean Mattens aus Belgien.

Am Samstag fand neben der europäischen C-Schau, bei der nur Pferde gezeigt werden, die in Europa gezüchtet wurden und bis heute im Besitz eines europäischen Züchters sind, auch der Distanzritt an der „Ströher Aue“ statt. Die Teilnehmerplätze für den Distanzritt sind auf 60 Teilnehmer begrenzt und wie in den vergangenen Jahren waren alle Startplätze lange vor Anmeldeschluss vergeben.

Aufgrund des hervorragenden Wetters und der hervorragend ausgeflaggten Strecke kamen alle Teilnehmer gesund ins Ziel, sodass bei der Siegerehrung am Samstagnachmittag 60 Pferde ihre Teilnehmerschleife in Em-pfang nehmen konnten. Alle Pferde, die bei einem Distanzritt starten, werden während und nach dem Wettkampf tierärztlich untersucht, um Überbelastungen oder Lahmheiten der Pferde frühzeitig zu vermeiden. So auch in Ströhen, wo zwei Tierärztinnen mit drei Helfern die sogenannten Vet-Checks durchführten.

yh

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