Kaum ein Platz frei beim Konzert von Popchor und Auburg Stimmen in der St. Antonius-Kirche / Musikalische Überraschungen und Geschichte mit überra ...

Einstimmung aufs Fest mit Weihnachtsliedern der etwas anderen Art

Der Popchor Wagenfeld mit seiner Leiterin Leta Henderson gab gestern Abend erstmals in der Kirche ein Weihnachtskonzert.  - Foto: Russ

Wagenfeld - Gospel und Pop, Schlager in Weihnachtsversion und klassische Weihnachtslieder in Rock-Version – das erste Weihnachtskonzert des Popchors Wagenfeld und der Auburg Stimmen in der St. Antonius Kirche bot am Montagabend beste Unterhaltung und manch eine musikalische Überraschung. Nachdem Pastor Michael Steinmeyer die Zuhörer im proppevollen Gotteshaus begrüßt hatte, übernahm Andreas Hüsker das Mikrofon und führte mit Humor und Hintergrundinformationen zu den einzelnen Stücken unterhaltsam durch den Abend.

Knapp zwei Dutzend Lieder, abwechselnd vorgetragen von Popchor und Auburg Stimmen, hatte Chorleiterin Leta Henderson mit ihren Sängerinnen und Sängern vorbereitet. Karin Harms am Piano und Heinz Brinkmann an den Percussions lieferten die musikalische Begleitung.

Mit dem Spiritual „Go tell it on the mountain“ startete der Popchor schwungvoll ins Programm, um dann mit „O du schöne Weihnachtszeit“ zur Melodie von Elvis Presleys „Love me tender“ oder „Wonderful Dream“ von Melanie Thornton etwas ruhigere Töne anzuschlagen.

Beim ersten Auftritt der Auburg Stimmen hatte es Andreas Hüsker das „Weihnachtslied für Eilige“ besonders angetan. „Ich glaube, das haben sie extra für mich gemacht.“ Zur Melodie von „O Tannenbaum“ hatte der Chor kurzerhand Klassiker wie „O du fröhliche“, „Stille Nacht“, „Macht hoch die Tür“ oder „Lasst uns froh und munter sein“ in ein Lied gepackt – ein Medley etwas anderer Art. Dem Publikum gefiel's ebenso wie „Alle Jahre wieder“, vom Popchor vorgetragen im Gewand des Queen-Klassikers „We will rock you“. Kaum hatte Heinz Brinkmann die ersten Takte auf den Percussions angeschlagen, übernahm das Publikum schon den Klatsch-Part. „Das war megaklasse“, befand Queen-Fan Andreas Hüsker anschließend und erhielt laut klatschende Zustimmung vom Publikum.

Nachdem sich die Gäste in einer kleinen Pause an der Weihnachtsmarktbude am Eingang mit Fingerfood, Glühwein und anderen Getränken gestärkt hatten, folgte im zweiten Teil unter anderem eine weihnachtliche Version des Helene-Fischer-Hits „Atemlos“.

Viel zu lachen gab's bei der Geschichte „Oma Knackbusch und der Weihnachtsmann“, die Brigitte Spreen in einer musikalischen Pause vorlas. Darin wird ein Einbrecher, der sich am Weihnachtsabend am Gabentisch bedient, von der hochbetagten Oma Knackbusch überrascht und für den Weihnachtsmann gehalten.

Mit „Feliz Navidad“, bei dem auch das Publikum seine sängerischen Qualitäten unter Beweis stellte, endete das Konzert ebenso schwungvoll, wie es begonnen hatte. J mer

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