Diese Halle kann sich sehen lassen

Offizielle Einweihung der Sportanlage in Ströhen mit buntem Programm

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Sportlich, sportlich: Mit Begeisterung stellten die Grundschüler ihr Können unter Beweis.

Ströhen - „Diese Halle kann sich sehen lassen“, so der einhellige Tenor bei allen Rednern anlässlich der offiziellen Einweihung der neuen Ströher Sporthalle mit Bewegungsraum am Samstag. Bunt und fröhlich ging es zu mit Gesangs- und Turndarbietungen der Grundschüler sowie Aufführungen der „Fierobenddänzer“.

Mit einem Geburtstagsständchen eröffneten die Schülerinnen und Schüler die Feierstunde. Bürgermeister Matthias Kreye erinnerte an den Werdegang des Projektes vom Antrag der CDU im Jahre 2014 – er sei gerade mal fünf Tage im Amt gewesen – bis zur Fertigstellung. Es sei eines der bedeutendsten Bauvorhaben in Ströhen seit Jahren. Es sei eine zweckmäßige und attraktive Halle entstanden. 

Deren Realisierung aber erst durch die finanzielle Unterstützung durch das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Leine-Weser in Höhe von 453.000 Euro für den Bewegungsraum ermöglicht worden sei. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raumes. Deshalb ging sein besonderer Dank auch an Heike Fliess, Landesbeauftragte des ArL, die am Samstag quasi symbolisch den Schlüssel für den Bewegungsraum übergab.

Gut angelegtes Geld

„Die Gesamtsumme von 1,7 Millionen Euro ist gut angelegtes Geld. Ich wünsche mir, dass die Halle angenommen wird und den Schulstandort Ströhen stärkt“, betonte Kreye.

Er dankte allen, die in unterschiedlichster Form an dem Projekt mitgewirkt haben, angefangen von der Kommunalpolitik über das Planungsbüro und die Handwerksbetriebe bis hin zu Schule und Nachbarn, die während der Bauphase mit Einschränkungen zu kämpfen hatten.

Die Einfeldsporthalle errichtete die Gemeinde Wagenfeld aus Eigenmitteln. Sie steht außer der Schule den Sportvereinen und -gruppen sowie der Ortsfeuerwehr, der Landjugend und anderen Institutionen zur Verfügung. Der Sportbetrieb wurde bereits Anfang des Jahres aufgenommen.

„Es ist etwas Wunderbares hier entstanden“, lobte Heike Fliess die Architektur des Gebäudes und gratulierte dazu. Der Bewegungsraum stehe für gesundheitsfördernde, kulturelle und soziale Angebote zur Verfügung. Ihr Amt freue sich, dass es mit diesem Projekt habe dazu beitragen können, solche Angebote im ländlichen Raum zu erhalten und zu verbessern. „Die Fördermaßnahme ist ein klarer Beitrag zur Weiterentwicklung der Lebensqualität in der Ortschaft Ströhen. Eine im Vorfeld durchgeführte Analyse hat den Bedarf der Räume eindeutig nachgewiesen.“

„Sport ist eine gute Möglichkeit, sich auf das Leben vorzubereiten. Er hat viel mit Freude zu tun“, Heike Fliess an die Grundschüler gerichtet.

„Bleiben Sie fit und munter“, die Landesbeauftragte abschließend an alle Nutzer der Sportstätte gerichtet.

Neubau sei dringend geboten gewesen

Der Neubau sei dringend geboten gewesen, meinte Schulleiterin Waltraud Geers mit Blick auf die fast 50 Jahre alte ehemalige Halle. Die Gemeinde Wagenfeld habe mit dem Neubau eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen. „Wer Sport treibt, hat eine größere Lebensqualität“, meinte die Pädagogin.

„Als Ortsvorsteher bedanke ich mich im Namen aller Ströher bei allen, die am Neubau mitgewirkt haben“, betonte Holger Kuhlmann. Zwei Dinge hob er als besonders positiv heraus: die Einbindung der Nutzer von Beginn an in die Planungen sowie die Einhaltung des Kostenrahmens. „Wir können auf die Sporthalle und den Bewegungsraum stolz sein. Mögen die Nutzer sie stets pfleglich behandeln“, wünschte sich Kuhlmann.

Oliver Keese dankte allen für das Vertrauen, das seinem Planungsbüro von Beginn an entgegengebracht worden sei. Er lobte die Gemeinde für ihre mutige Entscheidung und das Mitwirken am Projekt. „Da steckt eine Menge Arbeit drin, auch in der Verwaltung.“

Pastorin Kerstin Wackerbarth wünschte allen, „die sich aufmachen, sich in Bewegung zu setzen, Gottes Segen“.

Freude auch beim TSV Jahn Ströhen

„Das lange Warten hat sich gelohnt“, meinte Philipp Renzelmann, Vorsitzender des TSV Jahn Ströhen. Vielfältige sportliche Aktivitäten seien durch die Halle und den Bewegungsraum jetzt möglich, wobei der Bewegungsraum mit Spiegelwand ein Highlight sei. Renzelmann dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und schloss mit den Worten: „Wir sind voll und ganz zufrieden.“

Friedel Lorch, Vorsitzender des Sozialverbandes, verwies darauf, dass Gesundheitssport bereits seit Anfang Januar im neuen Bewegungsraum betrieben werde. „Alle sind glücklich und besonders fasziniert vom Schwingboden“, freute er sich. Der Ortsverband sei froh, dass auch viele andere den Raum nutzten. „Es ist im Ganzen ein wunderbares Gebäude geworden“, resümierte Lorch.

Und für dieses „wunderbare Gebäude“ spendete die Werbegemeinschaft für Wagenfeld und Ströhen „Aktiwas“ einen Defibrillator. Vorsitzender Reinhard Kawemeyer überreichte ihn an Bürgermeister Matthias Kreye.

Nach dem offiziellen Teil der Einweihung lud die Gemeinde zu einem „Tag der offenen Tür“. Jeder konnte die neuen Räume bewundern und Einblick in die Aktivitäten einiger Sportgruppen erhalten.

hwb

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