Heino Witte 50 Jahre in der Feuerwehr Wagenfeld aktiv

„So einen finden wir so schnell nicht wieder“

Ehrungen in der Feuerwehr Wagenfeld (v.l.): Torsten Borgstedt, Heino Witte, Heinz Brüggemann, Reinhold Summann und Amon Windhorst. Foto: SCHELAND

Wagenfeld – Der stellvertretende Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter Süd der Kreisfeuerwehr, Torsten Borgstedt, war nicht ohne Grund zum Feuerwehr-Wettbewerb nach Wagenfeld gekommen. Er hatte eine hohe Auszeichnung im Handgepäck. Für seinen 50-jährigen aktiven Dienst erhielt der langjährige Wagenfelder Ortsbrandmeister Heino Witte das entsprechende Feuerwehr-Ehrenzeichen und eine Dankesurkunde.

Zuvor hatte Bürgermeister Matthias Kreye bereits den Alterskameraden Heinz Brüggemann für dessen 25-jährige Zugehörigkeit zur Ortsfeuerwehr Wagenfeld geehrt. Er sei nach seiner aktiven Zeit in der Berufsfeuerwehr der Rehdener Muna 1994 in die Wagenfelder Wehr eingetreten und zähle heute zu den Stützen der Altersabteilung. Kreyes guten Wünschen schlossen sich Gemeindebrandmeister Reinhold Summann, Ortsbrandmeister Amon Windhorst und Abschnittsleiter Süd Torsten Borgstedt an.

Borgstedt erinnerte in seiner Laudatio daran, dass Witte 1969 als Heranwachsender in die Jugendfeuerwehr eingetreten sei. Durch sein herausragendes Engagement habe er sich vom Feuerwehrmann zum Abschnittsbrandmeister hochgearbeitet, habe zahlreiche Lehrgänge besucht und sei auch selbst als Ausbilder tätig gewesen. Von 1989 bis 2014 war Witte Ortsbandmeister, darüber hinaus sechs Jahre lang stellvertretender Gemeindebrandmeister.

Weiter erinnerte Borgstedt daran, dass sich Witte beim Bau des Wagenfelder Gerätehauses und bei der Erstellung der Chronik anlässlich des 100-jährigen Jubiläums 2011 große Verdienste erworben habe. Auch die Gründung der Kinderfeuerwehr in Wagenfeld – der ersten im Landkreis – sei in seine Amtszeit gefallen. Aufgrund seiner großen Verdienste wurde Heino Witte vor gut zwei Jahren zum Ehrenbrandmeister ernannt.

Auch auf Kreisebene engagierte sich Witte, war Kreisbrandmeister und 13 Jahre lang Bereitschaftsführer der dritten Kreisfeuerwehrbereitschaft. Seit 1982 sei er an der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Wehrbleck als Ausbilder tätig und seit 2016 als Gastdozent an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle, erinnerte der stellvertretende Kreisbrandmeister. „So einen finden wir so schnell nicht wieder“, so Borgstedt.

Die drei Wettkampfgruppen, Gäste und Schiedsrichter würdigten die Leistungen Wittes mit Applaus.  ges

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