„Säule in der Flüchtlingsarbeit“

Gemeinde bedankt sich bei Ehrenamtlichen aus Wagenfeld und Ströhen

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Der Wagenfelder Bürgermeister Matthias Kreye (l.) würdigte im Rahmen eines gemütlichen Dankeschön-Abends im Tierpark-Restaurant in Ströhen das engagierte ehrenamtliche Wirken der Flüchtlingshelfer in Ströhen und Wagenfeld.

Wagenfeld/Ströhen - „Sie sind mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz eine wichtige Säule in der Flüchtlingsarbeit unserer Gemeinde“, betonte der Wagenfelder Bürgermeister Matthias Kreye im Tierpark-Restaurant in Ströhen. Die lobenden Worte galten den engagierten Flüchtlingshelfern in Wagenfeld und Ströhen.

Für ihren ganzjährigen Einsatz in den Flüchtlingsfamilien, für ihre Begleitung bei Behördengängen, für ihre Unterstützung bei Arbeits- und Sprachvermittlungen, für ihren Einsatz als Fahrer, Netzwerker und Organisatoren in den unterschiedlichsten Bereichen oder im Helferteam für das regelmäßig geöffnete „Café International“ im evangelischen Gemeindehaus.

Die Gemeinde hatte die ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit Tätigen – wie schon in beiden Jahren zuvor – zu einem Dankeschön-Abend eingeladen. Mit dabei waren Verantwortliche des Fachbereichs Bürgerservice im Wagenfelder Rathaus, der stellvertretende Bürgermeister und Vorsitzende des Jugend- und Sozialausschusses, Stephan Dubenhorst, Pastorin Edith Steinmeyer, Athman Al Nahar, der die Flüchtlingsarbeit in Wagenfeld professionell unterstützt, sowie Vertreter des Vereins Oikos und der türkisch-islamischen Gemeinde.

Ein Ehrenamt erfordere Zeit, Kraft, Ausdauer, Verlässlichkeit – und manchmal auch Nerven, sagte der Bürgermeister, bedankte sich nicht nur persönlich bei den Flüchtlingshelfern, sondern übermittelte auch den Dank von Rat, Verwaltung und der gesamten Bürgerschaft.

Auch künftig Einsatz benötigt

Abschließend wünschte sich Kreye, „dass wir auch künftig auf ihren Einsatz bauen können, denn ohne ihr Engagement ist eine Bewältigung der arbeitsintensiven Aufgaben kaum möglich, zumal die Integration der Flüchtlinge erst jetzt richtig losgeht.“ Er lud zu einem gemeinsamen Essen ein, freute sich auf angeregte Gespräche im Anschluss und rief den Ehrenamtlichen zu: „Genießen sie den Abend!“

Andreas Mundhenke aus dem Fachbereich Bürgerdienste nannte ein paar statistische Zahlen zur Flüchtlingssituation in der Gemeinde: „Aktuell werden von euch mit mehr oder minder großem Aufwand 34 Erwachsene und 28 Kinder betreut.“ Im Oktober sei die Verteilquote im Landkreis Diepholz aktualisiert worden. Danach müsste die Gemeinde weitere 68 Flüchtlinge aufnehmen. Die nächste Verteilquote werde für das erste Quartal nächsten Jahres erwartet.

Freie Unterbringungskapazitäten seien noch im angemieteten Gebäude der ehemaligen Kaserne vorhanden, teilte Mundhenke weiter mit. Weil weniger Flüchtlinge zugewiesen worden seien, habe die Gemeinde zwei angemietete Wohnungen im Laufe des Jahres an die Vermieter zurückgegeben. Zeitgleich seien aber drei andere Wohnungen von ihren Besitzern aufgrund von Eigenbedarf gekündigt worden. Deswegen sei die Gemeinde wegen der vorgegebenen Quote wieder auf der Suche nach zentrumsnahen Wohneinheiten. Unter anderem werde auf der Homepage der Gemeinde entsprechend inseriert.

Abschließend bedankte sich Mundhenke seitens aller Kollegen aus dem Rathaus bei den Gästen für ihre Geduld sowie ihr Vertrauen und Verständnis.

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