Seit Mittwochnachmittag weht der Richtkranz über dem Neubau der Kinderkrippe in Wagenfeld

„Eine klare und schlichte Architektur“

Eingelotet wurde am Mittwoch der Richtkranz auf dem Dach der neuen Kinderkrippe in Wagenfeld. - Foto: Benker

Wagenfeld - „Das Gebäude überzeugt aus meiner Sicht durch eine klare und schlichte Architektur. Es passt sich in das Gesamtkonzept des bestehenden Kindergartens ein und ist bei Bedarf auch noch erweiterbar.“

Dies betonte Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye anlässlich des Richtfestes des Neubaus der Kinderkrippe am Mittwochnachmittag. Dass Handwerk eine Kunst sei, sei an den erstklassig ausgeführten Maurerarbeiten und an der Dachkonstruktion abzulesen, für die die Firmen Busch aus Vechta und die Firma Rechtien aus Ahe verantwortlich seien. „Ich kann an dieser Stelle schon mal sagen, wir sind sehr zufrieden mit ihrer Arbeit“, Kreye an die Handwerker gerichtet.

Bauen gehe leider nicht ganz ohne Belästigungen. Das dies jedoch eine gute Nachbarschaft nicht beeinträchtigen müsse, zeige die Anwesenheit der Nachbarn. Ihn freue besonders, dass die Vertreter des Fördervereins Hallenfreibad es sich nicht hätten nehmen lassen, den Richtkranz zu binden. „Vielen Dank für den tollen Richtkranz an Annette Meyer und Walter Tödtemann“, sagte Kreye.

Er begrüßte auch die kleinsten Gäste, die Krippenkinder mit ihren Eltern und den Erzieherinnen. Sie sangen gemeinsam das Lied vom fleißigen Handwerker.

„Der heutige Tag ist der Tag der Planer und Handwerker, insbesondere aber ein Festtag für unsere Kinder und Familien in unserer Gemeinde“, unterstrich der Bürgermeister.

„Es ist wichtig, dass wir auf die stark veränderte Nachfrage der Eltern reagieren und auch entsprechende Plätze für die Ein- bis Dreijährigen zur Verfügung stellen. Die Gemeinde Wagenfeld leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, betonte Kreye.

Er begrüßte an dieser Stelle auch die Vertreter der Kirchengemeinde Wagenfeld und des Kindertagesstättenverbandes Grafschaft Diepholz, die bei der Planung aktiv dabei waren und künftig den Betrieb der Krippe sicherstellen werden. Besonders erwähnte er, dass der Kindertagesstätten-Verband sich mit einer Summe von 20.000 Euro an dem Bau beteiligt.

„Gute Nachbarschaft ist uns wichtig“, betonte Walter Tödtemann für den Förderverein des Hallenfreibades. Er zeigte sich davon überzeugt, „das wir mit den kleinen Bewohnern gut auskommen werden“ und wünschte den kleinen Wagenfeldern eine gedeihliche Zukunft in dem neuen Gebäude, das sich gut in die Umgebung einfügen werde.

Katharina Wedler, Leiterin der Kindertagesstätte, dankte allen, „die diesen Bau ermöglicht haben“. Bei den Kindern der Krippe herrsche großes Interesse an den Arbeiten. „Die Kinder freuen sich über jede Bewegung auf dem Bau“, konnte sie berichten.

Pastorin Edith Steinmeyer von der Kirchengemeinde Wagenfeld, die gemeinsam mit dem Kindertagesstättenverband den Betrieb sicherstellen wird, griff in ihrem Grußwort Verse aus dem Psalm 8 auf und meinte: „Lobpreis und Geschrei werden in diesem Haus zuhause sein.“

Nachdem der Kranz auf dem Gebäude angebracht und eingelotet war, sprach Zimmerer Stefan Prues der Firma Rechtien den Richtspruch.

Anschließend lud Bürgermeister Kreye alle Gäste zum traditionellen Richtschmaus ein. Es gab Heißwürstchen und Kartoffelsalat. 

hwb

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