Mittelpunktschule Wagenfeld: Abschlussjahrgang 1966 trifft sich im Golfhotel

Ehemalige Schüler lassen Erinnerungen aufleben

Der Abschlussjahrgang 1966 der Mittelpunktschule Wagenfeld vor dem Golfhotel. Die Teilnehmer des Klassentreffens waren teilweise aus verschiedenen Bundesländern nach Wagenfeld gereist. - Foto: Jendrusch

Ströhen - Sonniges Wetter, angeneheme Temperaturen und gute Laune: Die perfekte Mischung für ein gelungenes Klassentreffen. Ein solches wurde am vergangenen Samstag im „Golfhotel Wagenfeld“ ausgerichtet.

Schüler der Klassen 9a und 9b der Mittelpunktschule Wagenfeld, Abschlussjahrgang 1966, hatten sich getroffen, um den 50. Jahrestag ihrer Schulentlassung zu feiern. „Wir haben heute unser viertes Klassentreffen“, sagt Sigrid Hartlage. „Unser Gemüt ist so, wie das Wetter heute – sonnig!“ Zusammen mit Walter Feußahrens und Horst Guse bildete sie das „Festkomitee“. Die vergangene Treffen seien in der Kaiserhalle veranstaltet worden. Für dieses habe man sich jedoch einen neuen Austragungsort überlegt.

Das gute Wetter kam der munteren Truppe entgegen. Bereits am Nachmittag hatte man sich getroffen, um eine Runde auf dem Golfplatz zu spielen. „Wir haben etwa anderthalb Stunden Abschläge und Putten geübt“, erzählt Walter Feußahrens. „Das hat Spaß gemacht.“

Erfreut zeigte er sich auch über die gute Resonanz an diesem Tag. „Wir waren damals 58 Schulabgänger. Heute sind 28 Leute hier. Das freut uns sehr.“ Die damaligen Neuntklässler leben heute in der ganzen Bundesrepublik. „Nicht alle sind in Niedersachsen geblieben. Einige hat es nach Nordrhein-Westfalen, nach Hessen und nach Bayern gezogen“, erklärt Sigrid Hartlage.

Die Erinnerungen an die Schulzeit sind durchaus positiv. „Ich kann für mich sagen, dass ich sehr viel gelernt habe“, betont Feußahrens. „Die Mittelpunktschule war für die damalige Zeit gut ausgestattet. Wir hatten zum Beispiel schon eine Sporthalle und eine Küche.“ Für die damalige Zeit sei das nicht unbedingt selbstverständlich gewesen. Durch die Sporthalle habe die Mittelpunktschule, in deren Gebäude heute die Auburg-Schule untergebracht ist, auch eine ganz passable Handballmannschaft aufstellen können.

Die Lehrer seien gut, aber auch streng gewesen. Auf Disziplin sei großer Wert gelegt worden. „Irgendein Blödsinn, der über das Normalmaß hinausging, war nicht drin, dann gab es Ärger“, erinnert sich Feußahrens.

Horst Guse ließ am Abend des Klassentreffens die Erinnerung an Kindheit und Jugend musikalisch aufleben: Er hatte Musik aus den 1960er und 1970er Jahren im Gepäck.

„Wenn wir hier durch sind, lassen wir den Abend noch bei einem Spiegeleieressen ausklingen“, kündigt Feußahrens lachend die weitere Gestaltung der Nacht an. „Derjenige weiß allerdings noch nicht von seinem Glück – den losen wir im Laufe des Abends noch aus.“

mj

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