Wagenfeld vorn

Gemeindewettbewerb der Feuerwehr: Löschangriff, Fahrübung und Kuppeln

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Die siegreiche Wettkampfstaffel der Wagenfelder Feuerwehr mit den Mannschaftsführern der beiden Ströher Teams sowie Ortsbrandmeister Amon Windhorst (rechts) und Gemeindebrandmeister Reinhold Summann (links).

Wagenfeld - Von Gerhard Scheland. Alles so wie immer? Nicht ganz! Während der Ablauf des jährlichen Aufeinandertreffens der Wettkampfgruppen der Ortsfeuerwehren Wagenfeld und Ströhen am Freitagabend auf dem Platz rund um das Gerätehaus der Wagenfelder Wehr dem der Vorjahre nahezu gleichkam, endete die abschließende Siegerehrung mit einer Überraschung.

Nicht die beiden erfolgsgewohnten Teams der Ströher Feuerwehr hatten dieses Mal bei den Wettbewerben am besten gepunktet, sondern die mit drei Mädchen und fünf jungen männlichen Wehrmitgliedern besetzte Staffel der Feuerwehr Wagenfeld hatte die drei Wettkampfteile am besten absolviert und einen fast fehlerfreien Auftritt hingelegt. Auf Rang drei landete die erste Vertretung der Feuerwehr Ströhen hinter der „Zweiten“ aus Ströhen und der Wagenfelder Wettkampfstaffel. 99,75 Prozent standen für die Siegermannschaft zu Buche. Knapp dahinter folgte Ströhen II mit 99,32 und Ströhen I mit 98,60 Prozent.

Alle drei Teams hatten zuvor unter den kritischen Blicken der Schiedsrichter aus der benachbarten Samtgemeindefeuerwehr aus Rehden mit Bahnchef Jörn Blumberg an der Spitze hintereinander die seit zwei Jahren geforderten Module gezeigt: Löschangriff, Fahrübung und Kuppeln.

Zu den Zuschauern zählten neben Kommandomitgliedern der beiden beteiligten Wehren auch mehrere Alterskameraden, Bürgermeister Matthias Kreye, die Feuerwehr-Sachbearbeiterin im Wagenfelder Rathaus, Elke Grütter, sowie stellvertretender Kreisbrandmeister und Abschnittsleiter Süd, Torsten Borgstedt.

Kuppeln und ordnungsgemäßes Beleinen war am Freitagabend ein Modul beim Gemeindewettbewerb der Feuerwehren in der Gemeinde Wagenfeld.

Gemeindebrandmeister Reinhold Summann hatte den jährlichen Wettbewerb am frühen Abend „angepfiffen“, den drei Mannschaften das nötige Quäntchen Glück gewünscht, die Schar der Stammschiedsrichter aus der Samtgemeinde Rehden willkommen geheißen und darauf hingewiesen, dass die Module im Gegensatz zum Vorjahr hintereinander absolviert werden müssten – erst der Löschangriff, dann die Fahrübung und zum Schluss das Kuppeln. „Das ist zuschauerfreundlicher“, begründete er die Änderung.

Beim Löschangriff mussten die drei Teams beweisen, dass sie die Brandbekämpfung beherrschen. Löschwasser entnahmen sie einem Unterflurhydranten und löschten mittels C-Rohr ein vorgegebenes Ziel ab. Bei der anschließenden Fahrprüfung zeigten die Fahrzeug-Lenker, dass sie jederzeit mühelos einen schwierigen Parcours überwinden können: Passieren einer Engstelle, verbunden mit einer Bremsübung, die aufgebaute Engstelle rückwärts durchfahren und abschließend rückwärts einparken. Auf eine möglichst schnelle Zeit kam es bei der abschließenden Kuppelübung an. Die Mannschaften hatten im dritten Modulpunkt den Auftrag, eine Saugleitung herzurichten und ordnungsgemäß zu beleinen.

Die Schiedsrichter stellten bei den mehrstündigen Darbietungen zwar kleinere Patzer fest, zeigten sich insgesamt mit den Leistungen der drei Wettkampfgruppen aber zufrieden. Nach einer Stärkung in fester und flüssiger Form – es gab Nackensteaks und Bratwürstchen mit Salaten sowie die üblichen Kaltgetränke und Ströher Schwatten – lobte auch stellvertretender Gemeindebrandmeister Horst Fahrenkamp die gezeigten Leistungen. Er zeichnete die beiden Ströher Gruppen mit kleinen Geschenken aus und gratulierte der siegreichen Staffel der Feuerwehr Wagenfeld zum ersten Platz. Auch Gemeindebrandmeister Reinhold Summann, Bürgermeister Matthias Kreye und Abschnittsleiter Süd Torsten Borgstedt würdigten die Leistungen der Wettbewerbsteams.

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