Gleich eine andere Atmosphäre

Wagenfelder Großmarkt mit vielen Neuerungen eröffnet

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Erstmals wurde bei der Markteröffnung gestern Mittag ein Fass Freibier der Braumanufactur Christof Töbelmann angestochen. Auf das Gelingen der Großveranstaltung stießen an Bürgermeister Matthias Kreye (v.l.), Braumeister Christof Töbelmann, Festwirt Hans-Georg Töbelmann sowie Dirk Lütvogt von der Auburg-Quelle in Wagenfeld.

Wagenfeld - In diesem Jahr ist vieles neu, in diesem Jahr ist vieles anders. Der Wagenfelder Großmarkt, dessen 433. Auflage Freitagmittag eröffnet wurde, präsentiert sich an einigen Stellen in anderem Licht.

„Wir sitzen heute in einem anderen Zelt. Es ist größer und es ist quer aufgebaut“, freute sich Bürgermeister Matthias Kreye in seiner Begrüßung und Eröffnungsrede.

Bei den Gästen stieß diese Anordnung auf ungeteilte Zustimmung und großes Lob. „Es herrscht gleich eine ganz andere Atmosphäre, gefällt mir gut“, meinte Walter Lohaus am Rande der Eröffnungsfeier, die sehr gut besucht war. Die zum Marktgelände hin offene Zeltseite ermöglicht einen Blick von außen nach drinnen und animierte so manchen Besucher, an der Eröffnungsfeier teilzunehmen. Das Festzelt ist stilvoll geschmückt, nicht überladen.

„Es ist das Brauhauszelt und heute ist die Braumanufactur Christof Töbelmann quasi on Tour“, erläuterte Kreye den Vertretern aus Politik, verschiedenen Institutionen und Behörden sowie allen Schaustellern, Marktkaufleuten, Vertretern der heimischen Wirtschaft sowie allen für den Markt Verantwortlichen. Gute Laune und pure Lebensfreude versprühten die „Lerchentaler“ mit ihrer Musik. Sie waren das erste Mal bei der Markteröffnung dabei, auf Wunsch von Festwirt Hans-Georg Töbelmann. Vom Stoppelmarkt in Vechta zum Großmarkt in Wagenfeld.

Mit Dirk Lütvogt von der Auburg-Quelle habe der Markt einen wirklich großen Unterstützer, seit Jahren spende er bei der Markteröffnung und beim Seniorennachmittag die alkoholfreien Getränke. Mit innovativen Ideen sorge er in diesem Jahr für Veränderungen.

Brauhauszelt mit jungen Getränken

Das Brauhauszelt gestalte einen Marktplatz der jungen Marken, mit jungen Getränken, die ausschließlich in der Region produziert würden. betonte Kreye, der seine Eröffnungsrede geschickt mit Anekdoten am Rande würzte. Er verwies auf das Bier aus der ältesten Brauerei Wagenfelds sowie den coolen Monstercontainer von „fritz-cola“ direkt im Zelt. 

„Junge Marken treffen auf 433 Jahre Tradition. Das ist ja ein Antonym. Das ist eine richtig gute Sache“, betonte der Bürgermeister. Dazu die neue Band im Festzelt. „Ich finde, es ist ein ganz tolles Konzept für unser großes Festzelt. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für dieses tolle Angebot. Es bereichert unseren Markt ungemein“, schwärmte Kreye.

Auch die Gewerbeschau unterliege einem ständigen Wandel. Er freue sich, dass die langjährigen Aussteller auch in diesem Jahr wieder dabei seien und zehn neue hinzugekommen seien. Auch in Wagenfeld, und nicht nur auf dem Markt, gelte zum Glück die Weisheit: Nichts ist beständiger als der Wandel.

„Ich halte mich jetzt an das Motto: Feiern ist das neue Arbeiten. Somit ist das heute der schönste Arbeitstag im Jahr“, Kreye zum Schluss seiner Rede.

Landrat Cord Bockhop überbrachte in seinem Grußwort dem „wunderbaren Markt“ die „wunderbaren Grüße des Landkreises“. In Wagenfeld gebe es eine starke Wirtschaft, das Bier sei lecker. „Man kann hier eigentlich nur feiern“, so Bockhop. Als Dank für seine Worte erhielt er eine Flasche Wagenfelder Bier „gegen Unterhopfung“.

Mit einem gemeinsamen Rundgang durch die Gewerbeschau endete der offizielle Teil der Eröffnung der „drei tollen Tage“, während das Freibier noch eine Viertelstunde länger floss.

hwb

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