Fantasievolle Ideen gesucht

Diakonie initiiert Projekt zur Stärkung des Gemeinwesens in Wagenfeld und sucht Mitstreiter

Das Projektteam hofft auf viele gute Ideen für Wagenfeld: (v.l.) Pastor Michael Steinmeyer, Bürgermeister Matthias Kreye, Diakon Rüdiger Fäth, Merle Picker (Verwaltung) und Ann-Christin Leymann (Koordinatorin Diakonie). Ebenfalls zum Team gehört Doreen Hodde von der Diakonie (nicht auf dem Bild).
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Das Projektteam hofft auf viele gute Ideen für Wagenfeld: (v.l.) Pastor Michael Steinmeyer, Bürgermeister Matthias Kreye, Diakon Rüdiger Fäth, Merle Picker (Verwaltung) und Ann-Christin Leymann (Koordinatorin Diakonie). Ebenfalls zum Team gehört Doreen Hodde von der Diakonie (nicht auf dem Bild).

Wagenfeld – Gemeinwesenprojekt. Ein bisschen sperrig klingt der Begriff, hinter dem sich ein spannendes Vorhaben für die Gemeinde Wagenfeld verbirgt. Das Diakonische Werk Diepholz-Syke-Hoya als Initiator möchte gemeinsam mit der St. Antonius Kirchengemeinde, der Gemeindeverwaltung und vor allem den Menschen vor Ort die Lebensbedingungen in der Gemeinde noch positiver gestalten und die Gemeinschaft stärken.

Ziel ist es, die Eigeninitiative der Menschen zu fördern und sie zu animieren, selbst etwas zur Verbesserung ihres Lebensraums beizutragen. „Die Diakonie bietet dafür ihre Ressourcen an“, erklärt Diakon Rüdiger Fäth. Die Wagenfelder Verwaltung steht ebenfalls hinter dem Projekt. „Es ist selbstverständlich, dass wir das unterstützen“, so Bürgermeister Matthias Kreye, der auch die Ratsmitglieder als Multiplikatoren mit ins Boot geholt hat.

Dank der breiten Basis könnte sich auch die Hoffnung der Diakonie erfüllen, die Menschen zu erreichen, die Diakonie und Kirche über ihre klassischen Angebote nicht erreichen. Am Ende könnten einzelne neue Freizeit-, Familien-, Senioren- oder Bildungsangebote oder sogar der Aufbau eines Begegnungszentrums stehen.

Damit das Projekt auch die Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt, die den Menschen wichtig sind, sollen möglichst viele Einwohner unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen persönlichen Hintergründen mitmachen: Senioren, Kinder, Jugendliche, Familien, Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund. Das sei grundlegend für das Projekt, betont Ann-Christin Leymann, die das Vorhaben diakonieseitig koordiniert.

In einem ersten Schritt möchten die Organisatoren mithilfe eines Online-Fragebogens herausfinden, was sich die Menschen wünschen. Bei der Beantwortung der vier Fragen sollen die Teilnehmer ausdrücklich ihrer Fantasie freien Lauf lassen und auch vermeintlich „verrückte“ Vorschläge machen. Denn der eine oder andere lässt sich vielleicht tatsächlich umsetzen, wenn viele an einem Strang ziehen. Letztendlich werde es bei der Umsetzung auch darum gehen, was die beteiligten Akteure leisten können, so Pastor Michael Steinmeyer. Ann-Christin Leymann nennt den Wunsch nach einem Kino als Beispiel. Natürlich sei es nicht möglich, in Wagenfeld ein Kino zu eröffnen, aber man könne vielleicht ein mobiles Kino mieten.

Vier Fragen an die Wagenfelder

1. Was wünschst Du Dir oder für Deine Kinder an Neuerungen und Veränderungen im Jugendbereich?
2. Was braucht Wagenfeld auf dem Weg zu einer noch mehr familienfreundlichen Gemeinde?
3. Was würde den Wohlfühl-Faktor für ältere Menschen in Wagenfeld noch erhöhen?
4. Was ist Deine beste Fantasie für eine gelungene Freizeitgestaltung in Wagenfeld?

Der Fragebogen kann bis Mittwoch, 14. April, ausgefüllt werden. An diesem Tag ist ab 18 Uhr ein Zoom-Meeting geplant, in dem die Teilnehmer über die gesammelten Ideen diskutieren. Jeder Interessierte kann dabei sein.

„Ohne Corona wäre es ein großer Workshop gewesen“, so Leymann. So lange warten, bis ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist, wollten sie und ihr Team aber nicht, denn sie hoffen auf Fördermittel und müssen dafür rechtzeitig einen Antrag stellen. „Wenn wir jetzt warten, müssten wir ein bis eineinhalb Jahre auf Fördermittel warten“, erklärt Leymann.

Hier geht‘s zum Fragebogen.

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