Erdrutschsieg

Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye mit fast 95 Prozent wiedergewählt

Bürgermeister Matthias Kreye und seine Frau Daniela waren überwältigt vom großen Zuspruch der Wagenfelder Bürger.
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Bürgermeister Matthias Kreye und seine Frau Daniela waren überwältigt vom großen Zuspruch der Wagenfelder Bürger.

Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye ist bei der Kommunalwahl mit 94,57 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Seine Mitbewerberin Helena Schäfer war chancenlos.

Wagenfeld – Die Glocken der benachbarten St. Antonius-Kirche um Punkt 19 Uhr erklangen ein paar Minuten zu früh, um den erdrutschartigen Wahlsieg von Wagenfelds Bürgermeister Matthias Kreye einzuläuten. Das Ergebnis eines Wahlbezirks fehlte noch, es war aber bereits klar, dass die Wagenfelder Bürger ihrem Verwaltungschef für weitere fünf Jahre ihr Vertrauen schenken. Und zwar mit überwältigender Mehrheit. Kreye erhielt 94,57 Prozent der Stimmen und fuhr damit das mit Abstand beste Ergebnis aller an diesem Abend gewählten Bürgermeister im Landkreis Diepholz ein. Seine Gegenkandidatin Helena Schäfer war mit 5,43 Prozent abgeschlagen. Die Wahlbeteiligung lag bei 57,14 Prozent.

Schon als die Ergebnisse der ersten Wahlbezirke eintrudelten, ließ sich erahnen, dass Matthias Kreye, der als unabhängiger Kandidat, aber mit Unterstützung aller im Rat vertretenen Parteien angetreten war, sein Ergebnis von vor sieben Jahren (63,78 Prozent bei zwei Gegenkandidaten) übertreffen würde. Dass es so deutlich wurde, konnte Kreye, der die Auszählung gemeinsam mit einigen Bürgern bei der Open-Air-Wahlparty an der Auburg-Schule verfolgte, bis zum Schluss nicht recht glauben. „Das ist ein Wahnsinnsergebnis. Ich freue mich sehr darüber“, war seine erste Reaktion, nachdem der letzte der vier Briefwahlbezirke ausgezählt war. Am Ende hatte er 3155 der 3362 abgegebenen Stimmen erhalten.

Seine Mitbewerberin Helena Schäfer, ebenfalls als unabhängige Kandidatin angetreten, erhielt 181 Stimmen. „Das ist schon ok. Ich bin nicht traurig“, bewertete sie das deutliche Ergebnis. Von der Kommunalpolitik abgeschreckt hat es sie nicht. Sie kann sich nach eigener Aussage gut vorstellen, in fünf Jahren zunächst für den Gemeinderat zu kandidieren, um Erfahrungen zu sammeln und bei den Bürgern bekannter zu werden.

Kreyes Danks galt den Wählern ebenso wie all jenen, die ihn in den vergangenen Jahren in seiner Arbeit als Bürgermeister tatkräftig unterstützt hatten. Den überwältigenden Zuspruch verstand er zugleich als Auftrag, sich künftig in gleicher Weise für die Gemeinde Wagenfeld einzusetzen und die gute Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat fortzusetzen. „Ich freue mich darauf, Ströhen und Wagenfeld in den kommenden Jahren weiter voranzubringen. Mit so einem Ergebnis macht es dreimal so viel Spaß“, so Matthias Kreye.

An herausfordernden und kostspieligen Aufgaben wird es dem Bürgermeister und dem neuen Gemeinderat nicht mangeln. Als erste große Herausforderung nennt Matthias Kreye die Neugestaltung des Marktplatzes im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren“, für die nach Möglichkeit noch in diesem Jahr die ersten Weichen gestellt werden soll. Ein weiteres Großprojekt zu Beginn der neuen Wahlperiode werde die Schaffung von zwei Bürgerradwegen entlang der Mindener Straße und der Varreler Straße in Ströhen sein. „Das wollen wir mit voller Kraft unterstützen“, blickt Kreye schon voraus.

Von Melanie Russ

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