Bürgermeister Matthias Kreye freut sich auf den 431. Wagenfelder Großmarkt

„Von traditionell bis innovativ ist alles dabei“

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Bürgermeister Matthias Kreye freut sich auf den Großmarkt.

Wagenfeld - Von Horst Benker. Nur noch wenige Tage, dann ist wieder Wagenfelder Großmarkt. Vom 28. bis 30. August geht die 431. Auflage dieser Veranstaltung über die Bühne. Wagenfelds neuer Bürgermeister Matthias Kreye wird erstmals diesen Markt eröffnen. Wir unterhielten uns mit ihm über die Großveranstaltung.

Herr Kreye, Ihnen steht am 28. August die erste Eröffnung des Wagenfelder Großmarktes als Bürgermeister bevor. Was empfinden Sie im Vorfeld dabei?

Matthias Kreye: Die Eröffnung des Wagenfelder Großmarktes ist sicherlich eines der Highlights im Jahr. Eine gewisse Anspannung ist schon da. Aber der 28. August fällt ja nicht so vom Himmel und man kann sich darauf vorbereiten. Und ich merke, je näher der Tag kommt und alles konkreter wird, desto mehr steigt die Vorfreude auf die Markteröffnung.

Welche Bedeutung hat diese Veranstaltung für die Gemeinde Wagenfeld und die heimische Region generell?

Kreye: Der Wagenfelder Großmarkt hat eine große Bedeutung für Wagenfeld und Ströhen. Das ergibt sich alleine schon aus der langen Tradition. Schließlich feiern wir ihn in diesem Jahr schon zum 431. Male. Nach der Schützenfestsaison ist es DAS gemeinsame Fest für alle Ortsteile in Wagenfeld und Ströhen und den umliegenden Gemeinden. Hier kann jedermann (aus)gelassen feiern. Darüber hinaus ist der Wagenfelder Großmarkt auch immer ein Ort und Fest der Begegnung.

Gerade die Gewerbeschau hat in den zurückliegenden Jahren an Größe und Attraktivität gewonnen. Worauf führen Sie das zurück?

Kreye: Dass die Gewerbeschau an Größe und Attraktivität gewonnen hat, finde ich eine ganz tolle Entwicklung. Die Unternehmen, die Aussteller und Vereine selbst, tragen mit ihren Ständen und Konzepten, mit ihren attraktiven Produkten und Dienstleistungen und dem persönlichen Kontakt zur guten Atmosphäre und Attraktivität der Gewerbeschau bei. Die Entwicklung der Gewerbeschau ist sicherlich auch ein ganz großer Verdienst der Mitglieder des Marktarbeitskreises, die mit Herzblut die Gewerbeschau organisieren. Und unsere Aussteller haben oftmals ihre Attraktivität bewiesen. Von traditionell bis innovativ. Alles ist dabei.

Ein Blick auf die Ausstellerliste zeigt, dass lediglich ein Drittel von diesen aus der Gemeinde selbst stammt. Wie erklären Sie sich das?

Kreye: Die Anzahl der Aussteller aus Wagenfeld selber finde ich sehr erfreulich. Sie ist in den letzten Jahren keineswegs kleiner geworden. Es eignet sich schließlich nicht jede Branche für einen Stand auf dem Großmarkt. Viele kleine Betriebe können dies einfach auch personell nicht leisten. Und dies kann ich auch gut nachvollziehen. Mich freut es daher umso mehr, dass wir auch in diesem Jahr unseren Besuchern eine attraktive Gewerbeschau mit Ausstellern aus Wagenfeld und den umliegenden Gemeinden bieten können.

Aufgrund des Platzangebotes sind die Fahrgeschäfte zumindest in ihrer Größe begrenzt. Sind die vorhandenen attraktiv genug für alle kleinen und großen Besucher?

Kreye: Das Platzangebot für die Fahrgeschäfte ist für einen Markt unserer Größenordnung schon ganz ordentlich. Auf so einen Platz kann nicht jede Gemeinde zurückgreifen. Insbesondere auf die Infrastruktur mit den zahlreichen gut befestigen Parkplätzen. Auch ist das Angebot attraktiv. Ich freue mich auf jeden Fall darüber, dass unsere Schausteller wieder den Weg zu uns nach Wagenfeld gefunden haben. Aus meiner Sicht passt das Preis-Leistungs-Verhältnis und unsere kleinen und großen Besucher werden sicherlich ihren Spaß auf dem Vergnügungsmarkt haben.

Sind die kulinarischen Angebote und die Veranstaltungen in den Festzelten ausreichend?

Kreye: Die kulinarischen Angebote sind vielfältig. Unsere heimischen Gastronomen bieten auch in diesem Jahr wieder ihre Spezialitäten an. Mit viel Mühe werden Sitzgelegenheiten geschaffen und die Stände ganz klasse dekoriert. Hier steckt viel Arbeit drin und daher finde ich es toll, dass dieses Angebot geschaffen wird. Aber auch die Schausteller tragen zu dem typischen Großmarktflair bei. Sind wir mal ehrlich: Jeder freut sich doch auf die Bratwurst von der Pappe, auf den klassichen Hot-Dog, die Pizza oder das Fischbrötchen vom Großmarkt. Die Veranstaltungen in den Fest- und Themenzelten sind vielversprechend. Auf Wunsch vieler Marktbesucher gibt es wieder ein zusätzliches kleines Zelt, wie es viele noch von früher kennen. Hier wird nicht die Musik im Vordergrund stehen, sondern das Klönen bei dem einen oder anderem Getränk oder bei Kaffee und Kuchen.

Was zeichnet den Markt Ihrer Meinung nach besonders aus?

Kreye: Der Wagenfelder Markt bietet drei Tage lang für jedermann ein vielfältiges Programm. Hier können Jung und Alt ausgelassen feiern, die Aussteller der Gewerbeschau können den direkten Kontakt zu ihrer Kundschaft pflegen und ihre Leistungsfähigkeit vielen Besuchern präsentieren.

Warum sollte der Besuch dieser traditionellen Großveranstaltung für jeden ein Muss sein?

 Kreye: Wer sich den Besuch des 431. Wagenfelder Großmarktes entgehen lässt, der wird auf jeden Fall etwas verpassen. Daher rate ich jedem: Überzeugen Sie sich selbst und entscheiden Sie wie es war. Ich lade Sie hiermit ganz herzlich ein.

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