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„Begegnungs- und Aktionszentrum für alle“ in Wagenfeld

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Die Initiatoren des Gemeinwesenprojektes in Wagenfeld: (v.l.) Rolf Kleinhans-Bukowski, Rüdiger Fäth und Michael Steinmeyer.
Die Initiatoren des Gemeinwesenprojektes in Wagenfeld: (v.l.) Rolf Kleinhans-Bukowski, Rüdiger Fäth und Michael Steinmeyer. © Gemeinwesenprojekt

Wagenfeld – Am ersten Dienstag im Februar soll es losgehen. So lautet zumindest der Plan der Initiatoren des Gemeinwesenprojektes in Wagenfeld. Diakon und Kirchenkreissozialarbeiter Rüdiger Fäth werde ab 1. Februar, an jedem Dienstagnachmittag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr im ausgewählten Gebäude an der Sulinger Straße 65 in Wagenfeld anzutreffen sein.

„Alle bisher Beteiligten haben sich intensiv dafür eingesetzt, dass in diesem Gebäude ein Begegnungs- und Aktionszentrum für alle Interessierten entstehen kann,“ so Fäth. „Nun wollen wir den ersten Schritt tun, um Begegnungen an diesem Ort auch wirklich stattfinden zu lassen.“ Zunächst soll es die Möglichkeit geben, sich die Räumlichkeiten anzusehen. Fantasien sollen aufkommen, welche eigenen Ideen der Besucher und Besucherinnen dort Wirklichkeit werden könnten. „Wer mitmachen will, soll sich dazu anregen lassen durch das, was zur Verfügung gestellt wird.“ sagt Rolf Kleinhans-Bukowski, Besitzer des Hauses und im Projekt als Hausmeister aktiv.

Die erste aktive Gruppe im Haus sei laut Mitteilung der Oma- und Opa-Hilfsdienst, der bereits im März mit einem Vorbereitungs-Kurs in die Arbeit einsteigen werde. Weitere Initiativen, Gruppen, Ideengeber seien willkommen. „Alle Anfragen und Kontakte laufen in der ersten Zeit über Rüdiger Fäth, der bis auf Weiteres das „Projekt Wagenfeld“ im Diakonischen Werk Diepholz koordiniert“, sagt Mitinitiator Michael Steinmeyer, Pastor der St. Antonius-Kirchengemeinde.

Einen Namen brauche das Begegnungszentrum noch, ergänzt Steinmeyer. Einprägsam, originell und in die Region passend solle der sein. Dabei wünschen sich die Initiatoren Vorschläge aus der Wagenfelder und Ströher Bevölkerung. Ideen sammelt Rüdiger Fäth per E-Mail an ruediger.faeth@evlka.de. Einsendeschluss ist der 15. April. Eine Jury werde aus den eingesandten Vorschlägen eine Namensauswahl treffen.

Diakon und Kirchenkreissozialarbeiter Fäth freut sich auf eine Menge neuer Kontakte während seiner Dienstags-Sprechzeiten in Wagenfeld. „Wenn es gut läuft, wollen wir diese Zeiten auch auf den Freitagvormittag ausdehnen.“ stellt er in Aussicht.

Neben der projektbezogenen Ansprechbarkeit bietet ein Kontakt zu Rüdiger Fäth auch die Möglichkeit zu allgemeiner psychosozialer Beratung, Unterstützung im Kontakt zu Behörden und Klärungshilfen im Zusammenhang mit Trennung und Scheidung. Rüdiger Fäth ist erreichbar unter Tel. 05441/987910.

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