Tag der offenen Tür

RWG baut drei neue Silos

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Setzen den symbolischen ersten Spatenstich (v.l.): Bernd Ohrdes (Aufsichtsratsvorsitzender), Bernhard Uebbing und Frank Siemering (beide RWG-Vorstand), Carsten Leymann (hauptamtlicher Vorstand und Geschäftsführer), Friedhelm Weghöft (Aufsichtsrat), Silke Kloster (Firma Rubbert), Holger Fohring (Geschäftsstellenleiter) sowie Susanne Nackenhorst (stellvertretende Geschäftsführerin).

Rehden - Die Raiffeisen-Warengenossenschaft Groß Lessen-Diepholz (RWG) hat an der Magirusstraße im Rehdener Gewerbegebiet Osterkamp mit dem Bau von drei Getreidesilos begonnen. Wenn alles glatt läuft, stehen die Speichertürme bis zur Ernte im Sommer.

„Wir sind diesen Schritt gegangen, da wir in Rehden noch keine Möglichkeit der Lagerung von Getreide haben“, sagt Carsten Leymann. Er ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der RWG.

Bisher konnten die Landwirte ihr Getreide zwar auch schon bei der Rehdener Geschäftsstelle abliefern – von dort aus brachte es die RWG allerdings zu ihren Lagerstätten in Wagenfeld oder Drebber. Durch die neuen Silos, die direkt neben dem bereits bestehenden Düngerlager entstehen, erhofft sich die Genossenschaft einen effizienteren Einsatz ihrer Ressourcen und eine reibungslosere Annahme von Getreide. „Des Weiteren ist Rehden verkehrstechnisch sehr gut angebunden an die Bundesstraßen B 214 und B 239“, schildert Leymann.

3. 250 Tonnen Getreide sollen in jeden Silo passen

Jeder Silo soll am Ende einen Durchmesser von 17,77 Meter haben und knapp 22 Meter hoch sein. Bei diesen Maßen passen in jeden Silo rund 3 250 Tonnen Getreide. Das Gewicht variiert je nach Getreidesorte.

Zusätzlich zu den Silos entstehen an der Magirusstraße eine Annahmehalle, eine fahrbare Trocknung und eine Zaunanlage. Außerdem stehen Pflasterarbeiten an. Alles zusammen kostet etwa 1,8 Millionen Euro. 25 Prozent der Summe stammen aus Landes- und Bundesmitteln. Für die Investition erhält die RWG eine Zuwendung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“.

Wo die Silos entstehen, war bis vor Kurzem noch eine Wiese. Mittlerweile ist ein Bagger am Werk. Die Firma Wiechert (Hemsloh) ebnet den Boden für die Speichertürme. Danach schüttet der Betrieb Fangmeier (Diepholz-Heede) das Fundament. Darauf errichtet das Familienunternehmen Quellhorst (Diepenau) die drei Silos. Die gesamte Planung der Anlage liegt in den Händen von Silke Kloster von der Firma Rubbert (Twistringen-Natenstedt).

Carsten Leymann freut sich, dass regionale Unternehmen die Arbeiten übernehmen. „Dadurch bleibt die Wertschöpfung vor Ort und zeigt unser Bestreben, Aufträge in der Region zu lassen.“

Zur Eröffnung plant die RWG einen Tag der offenen Tür. Zu feiern gibt es dann nicht nur die neue Anlage, sondern auch das 100-jährige Bestehen der RWG Groß Lessen-Diepholz. 

ks

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