Autorin „Anouk Ferez“ liebt ihre Heimat / Neues Jugendbuch geschrieben

„Eine Lesung in Wagenfeld wäre toll“

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Nach einem abgeschlossenen Landschaftsarchitekturstudium verließ die gebürtige Wagenfelderin Anne-Gabriele Werres alias Anouk Ferez Deutschland, um ihren Ehemann – ein Berufssoldat – in die USA zu begleiten. Seither folgten zehn weitere Wohnortwechsel.

Wagenfeld/Kalkar - Von Mareile Kurtz. Die erste Liebe, Familien-Turbulenzen, Schulstress, Umzüge: Das sind die Themen, mit denen sich die gebürtige Wagenfelderin Anne-Gabriele Werres in ihren Jugendbüchern beschäftigt. „Das Thema ,Pubertät‘ bereite ich auf meine ganz eigene Weise auf. Humorvoll, aber immer auf einem bestimmten Level und niemals ordinär.“ Nun ist mit dem 199 Seiten starken Werk „Vom Glück verfolgt“ ein neues Buch der 38-Jährigen erschienen.

Werres schreibt unter dem Pseudonym Anouk Ferez und hat als Selbstverlegerin im Book-on-demand-Bereich schon mehrere E-Books herausgebracht, unter anderem die Reihe „Verliebt, verhext!“. Und wenn man so will, wird seit Neuestem nicht nur Buchfigur Lucy „vom Glück verfolgt“, sondern auch Werres selbst – wobei Protagonistin Lucy in Wirklichkeit eigentlich gar nicht vom Glück verfolgt wird, aber der Reihe nach.

Werres‘ neuester Streich ist das erste Werk, das unter Vertrag genommen wurde und auch als gedruckte Taschenbuchversion erhältlich ist. Erschienen ist es im „AAVAA Verlag Berlin“, welcher der Autorin Aufgaben wie Cover-Gestaltung, Lektorat und Pressearbeit abnahm.

Der Inhalt: Lucy ist ein Pechvogel. Nicht genug damit, dass sie sich vor dem süßen Freund ihrer Schwester, in den sie selbst verliebt ist, blamiert, verliert sie auch noch vor versammelter Klasse ihr Bikini-Oberteil. Nun kann nur noch ein Glücksbringer helfen! Da sie schwerlich den Schornsteinfeger entführen kann, mopst Lucy kurzentschlossen dessen Kugel aus dem Dienstfahrzeug – und damit geht das Chaos erst richtig los...

Anne-Gabriele Werres‘ Mutter ist Gabriele Körner, Mitglied des Büchereidamen-Teams der Bücherei Wagenfeld. Im Rahmen der „Frühlinsg-“ und „Herbstlesungen“ hatte Mutter Körner hier schon einige Werke ihrer Tochter vorgestellt, zu einer Autorenlesung ist aus Zeitgründen bisher aber noch nicht gekommen. „Natürlich würde ich liebend gerne vorbeikommen, um in meiner alten Heimat eine Lesung zu veranstalten. Das wäre toll und ist zukünftig keinesfalls ausgeschlossen!“, betont Werres, die heute mit Ehemann, Tochter und Sohn in Kalkar lebt und mehrmals im Jahr zu Besuch nach Wagenfeld kommt. Allein zeitlich habe es bisher einfach noch nicht geklappt.

Der Jugendroman „Vom Glück verfolgt“ ist in der Bücherei Wagenfeld entleihbar oder natürlich im Handel erhältlich.

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