Wagenfelder feiern Richtfest für neue Grundschulsporthalle

„Auf den Rohbau können wir stolz sein“

Andreas Siebrecht freut sich als Rats- und TuS-Vorsitzender auf die Fertigstellung der Halle.

Wagenfeld - Von Melanie Russ. Strahlende Gesichter überall, sogar die Sonne lachte kurz hinter den dunklen Wolken hervor, als Bürgermeister Matthias Kreye und Klaus Dröste von der Firma Rechting den Richtkranz mit seinen bunt im Wind flatternden Bändern in die Höhe transportierten. Gemeinsam mit Verwaltung, Ratsmitgliedern, Nachbarn, Schülern und Handwerkern feierten sie am Freitag Richtfest am Rohbau der Grundschulturnhalle.

Die Grundschüler der 3b, die den Fortschritt der Arbeiten in den vergangenen Monaten ganz aus der Nähe beobachten konnten, hatten sich einiges ausgedacht, um dem kleinen Fest einen unterhaltsamen Rahmen zu verleihen. Sie begeisterten mit Gesang, Tanz und Akrobatik.

Dass die Schüler am Richtfest teilnehmen, war Kreye besonders wichtig. „Ich freue mich sehr, dass ihr dabei seid“, betonte der Bürgermeister. Sein Dank galt zum einen den Handwerkern. Viele Hände hätten einen Rohbau errichtet, „auf den wir stolz sein können“. Der Bau zeige, dass Handwerk auch Kunst ist, denn er sei perfekt an das bereits bestehende Gebäude angepasst worden. Kreye dankte aber auch den Nachbarn für deren Verständnis. Denn Bauen gehe immer auch mit Belästigungen einher. Der Familie Lampe dankte er dafür, dass sie einen Teil ihres Grundstücks für die Verbreiterung des Fußwegs vom Branntweinsweg zu den neuen Bewegungsräumen und der Grundschule abgetreten hatten.

Die neue Sporthalle und die Bewegungsräume schafften auch in der Dreifeldsporthalle mehr Platz für die Mannschaftssportarten. „Damit können wir den Schul- und Vereinssport noch attraktiver machen, als er schon ist“, so Kreye. Voll des Lobes war er für seine Fachbereichsleiter. Sven Schröder hatte das Richtfest organisiert, Dennis Härtel kümmert sich als Bauamtsleiter darum, dass das Projekt zügig voranschreitet.

Andreas Siebrecht war in doppelter Funktion gekommen: als Vorsitzender des Gemeinderates und des TuS Wagenfeld. In seinem Grußwort erinnerte er an die ersten Planungen. Er habe es damals für ein sehr sportliches Unterfangen gehalten und zugleich frohlockt, dass sich die Situation für die Sporttreibenden in der Gemeinde verbessert. „Es wird eine Halle, die fast allen Wünschen gerecht wird“, so Siebrecht. Er dankte seinen Ratskollegen und der Kommune, dass sie mit Weitsicht den Bau der beiden Sporthallen in Ströhen und Wagenfeld in Angriff genommen hatten. Andere Kommunen, deren Planungen jetzt erst anfingen, hätten es schwerer, sagte er mit Blick auf die hohe Auslastung der Handwerker und erheblich gestiegene Kosten.

Im Namen der Grundschule und in Vertretung des erkrankten Schulleiters Hartmut Korte dankte Lehrer Hans Weigel Rat und Bürgermeister für die Entscheidung zum Bau. Bewegungsräume und der neue Gehweg Richtung Branntweinsweg seien sehr gelungen. Auf die Fertigstellung der Sporthalle warte man voller Vorfreude.

Dann kam der Moment, auf den alle gewartet hatten. Die Elternvertreter überreichten den Richtkranz, den sie gemeinsam mit den Kindern gebunden hatten. Bürgermeister Kreye und Klaus Dröste transportierten ihn per Hubsteiger zum First des Rohbaus und befestigten ihn mit ein paar fachmännischen Griffen. Der Zimmermann sprach nach alter Tradition einen Richtspruch, in dem er Bauherren und Handwerkern dankte und Segen und Schutz für das Gebäude erbat.

Fotos auf

www.kreiszeitung.de

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