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Umgestaltung des Auburg-Geländes soll im Sommer beginnen

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Von: Melanie Russ

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Der Vorplatz der Auburg soll eine größere Aufenthaltsqualität erhalten.
Der Vorplatz der Auburg soll eine größere Aufenthaltsqualität erhalten. © Kolhoff Landschaftsarchitekten

Der Wagenfelder Bauausschuss hat für die Aufwertung des Außengeländes der Auburg grünes Licht gegeben. Die Arbeiten sollen nach dem Umzug des Bauhofs im Sommer beginnen.

Wagenfeld – Mit der nahenden Fertigstellung des neuen Bauhofs am Haßlinger Weg rückt auch die Aufhübschung des Außengeländes der Wagenfelder Auburg näher. Nach dem Umzug wird das dortige Bauhofgebäude abgerissen und das Gelände so gestaltet, dass es einen würdigen Rahmen für das Wahrzeichen der Gemeinde bildet. Die vom Landschaftsarchitekturbüro Kolhoff erarbeitete und in einem Workshop verfeinerte Planung hat der Bau-, Wege-, Verkehrs- und Umweltausschuss abgesegnet. Wie bei der Umgestaltung des Marktplatzes sind auch hier die Kosten gegenüber der ursprünglichen Kalkulation von 2019 (400.000 Euro) gestiegen. Aktuell geht man von 489.000 Euro aus. Die Hälfte wird über Fördermittel finanziert.

Der im Workshop abgestimmte Entwurf wurde im Wesentlichen übernommen. Demnach soll die Zufahrt unverändert bleiben. Der Parkplatz bleibt, wo er ist, wird aber mit gerumpeltem Betonsteinpflaster und Rasengittersteinen neu angelegt und besser ausgeleuchtet. Außerdem sollen dort einige Bäume gepflanzt werden. Im vorderen Bereich des Parkplatzes sind Stellplätze für Fahrräder geplant.

Der Vorplatz der Auburg wird am Rand des Kopfsteinpflasters mit zu dem denkmalgeschützten Gebäude passenden Sandsteinplatten erweitert. Dort werden zwei Hochbeete mit Sitzbänken angelegt, außerdem sind Bodenhülsen für das Aufstellen von Pavillons geplant, damit die Besucher auf dem Außengelände bei Regen geschützt sind. Das war ein besonderes Anliegen des Heimatvereins vor allem im Hinblick auf Trauungen in der Auburg. Auf der Wiese links der Zufahrt sind ein weiteres Hochbeet und eine Baumelbank vorgesehen.

Weil die vorhandene Rampe nicht den heutigen Vorgaben für Barrierefreiheit entspricht, bekommt das Gebäude eine neue, die links herum Richtung Parkplatz geführt wird. Auch sie wird in Sandstein gehalten. Für die dezente Beleuchtung der Auburg und des Vorplatzes wählte der Ausschuss anthrazitfarbene Metalleuchten.

Neu in die Planung aufgenommen wurde der Vorschlag, in Erinnerung an den 2021 verstorbenen Wagenfelder Unternehmer Dirk Lütvogt einen Gedächtnisbaum auf dem Gelände zu pflanzen. „Das wäre eine passende Würdigung“, fand Bürgermeister Matthias Kreye. Denn Lütvogt hatte die Sanierung der Auburg einst maßgeblich vorangetrieben. Ohne sein Engagement würde es das historische Gebäude vielleicht gar nicht mehr geben.

Nach jetzigem Stand soll der Bauhof im Mai ausziehen. Die Umgestaltung soll im Wesentlichen im Juli und August erfolgen, wenn der Kulturkreis, der die Auburg für seine Veranstaltungen nutzt, Sommerpause macht. Die Restarbeiten werden aber noch etwas länger dauern.

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