Neue „Frisur“ im Ströher Tierpark

Alpakas erhalten Sommeroutfit

Neue „Frisur“ für die Alpakas im Ströher Tierpark. Die Tiere müssen alle zwei Jahre geschoren werden. - Foto: Tierpark Ströhen

Ströhen - Der Sommer steht vor der Tür und nicht nur die Menschen wechseln die Garderobe und tauschen Mütze und Mantel gegen Shorts und T-Shirt – auch die Alpakas im Tierpark Ströhen freuen sich bei steigenden Temperaturen über eine sommerliche „Frisur“.

„Alle zwei Jahre müssen die Tiere geschoren werden“, sagt Jürgen Grimberg, der sich seit mehr als 40 Jahren um das Wohlergehen der Tiere im Tierpark Ströhen kümmert. Die Wolle der Tiere ist begehrt und wird gerne zur Verarbeitung für Pullover, Socken oder vieler anderer Strickwaren verwendet. „Die Wolle, die bei den Tieren im Tierpark anfällt, reicht jedoch nicht mal für eine kleine Socke“, führt Grimberg weiter aus.

Die geschorene Wolle der Tiere wird in verschiedene Qualitätskategorien eingestuft. Lediglich bei der Wolle vom Rücken handelt es sich um Wolle der „Kategorie eins“, die zur Weiterverarbeitung genutzt werden kann. Alles andere fällt unter die Kategorie zwei oder drei und hat damit minderwertige Qualität.

Die Tiere freuen sich nicht gerade auf die Prozedur und finden das lange Stillhalten nicht besonders angenehm. Nach etwa 30 Minuten ist es dann aber auch schon vorbei und am Ende sind die Tiere sichtlich erleichtert über die neue, beziehungsweise nicht mehr vorhandene Haarpracht.

Neben den Alpakas gibt es im Tierpark noch vier Walachenschafe im „Donaudelta“, die einmal im Jahr geschoren werden müssen. Auch die sind inzwischen kurzhaarig und auf den Sommer eingestellt.

Da haben es die Zwergotter oder der Seelöwe Andrew schon besser. Für eine Abkühlung gehen sie einfach eine Runde schwimmen.

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