TuS Wagenfeld feiert wieder einen Sportlerball

Alexander Görzen und Andrea Feuß „Sportler des Jahres“

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Den Titel „Sportler des Jahres“ holte sich beim „Fest der Sportler“ in Wagenfeld der Ausnahmeschwimmer Alexander Görzen (links), während Andrea Feuß (3.v.r.) zur „Sportlerin des Jahres“ gewählt wurde. Neben Andreas Siebrecht (2.v.l.) gratulierten auch die Mitglieder des Festausschusses zu den Auszeichnungen. 

Wagenfeld - Die achtjährige Pause hat dem Sportlerball des TuS Wagenfeld gutgetan – in jeder Hinsicht. Weil die Verantwortlichen des Sportvereins und ein mehrköpfiger Festausschuss die Zwischenzeit genutzt haben, um die Traditionsveranstaltung früherer Jahre wieder salonfähig zu machen. Die „runderneuerte“ Variante des früheren „Straßenfegers“ lockte am Samstag „Feierbiester“ aus (fast) allen Sparten in den originell dekorierten Saal des Landgasthauses Albert Wiedemann.

Obwohl der Festausschuss den Ablauf der Ballnacht gar nicht großartig verändert hat, war der Saal des Vereinslokals schon am frühen Abend gut besetzt. Aus gutem Grund: Jung und Alt nutzten die Gelegenheit, sich an einem Schnitzelbüfett zu stärken, bevor TuS-Vorsitzender Andreas Siebrecht das Fest mit kurzen Begrüßungsworten verbal in die richtige Spur brachte und DJ Michael Fortmann vom Stemweder Musikteam das Parkett für eine (be-)rauschende Ballnacht freigab. Von Anfang an kamen die überwiegend jüngeren Besucherinnen und Besucher dem Motto des Abends gern nach: „Wir leben TuS Wagenfeld“.

Die Fäden für die Gesamtorganisation waren in den Vorwochen beim Festausschuss - Theresa Wiedemann, Sieglinde Wemmel, Meike Gronwald, Friedhelm Fehner, Andreas Siebrecht, Christian Maas, Henning Eils und Alexander Siebrecht – zusammengelaufen. Bis zum letzten Tag waren die Mitglieder des Komitees im Einsatz. Beim morgendlichen Dekorieren des Feierraums wurden sie tatkräftig von den Kickern der früheren zweiten Herrenmannschaft und von Aktiven der aktuellen „Ersten“ der Fußballabteilung unterstützt.

„Negative Zahlen sprachen damals eine deutliche Sprache“

Ein sichtlich zufriedener Vorsitzender Andreas Siebrecht erinnerte bei seiner Begrüßung an einen Bericht von ihm aus dem Jahre 2010. Der Vorstand habe sich seinerzeit zwar schwer getan, den Turnerball aus dem Jahresprogramm zu streichen, „doch die negativen Zahlen sprachen damals eine deutliche Sprache“.

Erst acht Jahre später, so Siebrecht weiter, seien mehrere Mitglieder an den Vorstand mit der Bitte herangetreten, die Kultnacht der Sportler wieder aufleben zu lassen. Natürlich habe sich der Vorstand nicht gegen das Vorhaben des Orgateams gesträubt, „allerdings mit der Vorgabe, dass die vorbereitende Arbeit nicht am Vorstand hängen bleibt.“

Nach einem ersten „Warm-up“ auf dem Tanzparkett übernahm der Vorsitzende noch einmal das Mikrofon, um die Mannschaft beziehungsweise die Sportlerin und den Sportler des Jahres zu ehren.

Seeger-Trophäe „wanderte“ für die ersten Handball-Herren

Der vor vielen Jahren vom viel zu früh verstorbenen Wagenfelder Physiotherapeuten und TuS-Freund Klaus Seeger angeschaffte Wanderpokal hatte acht Jahre lang ein etwas tristes Dasein bei den zweiten Fußball-Herren gefristet und wechselte am Samstagabend den Besitzer. Bei der Mannschaftswertung landete die Wasserball-Crew der Schwimmsparte auf Rang drei. Davor die „inzwischen schon etwas in die Jahre gekommene“ Senioren-Turngruppe um Übungsleiterin Annelies Marr. Die Seeger-Trophäe „wanderte“ in die Hände der ersten Handball-Herren.

Bei der Vergabe des Titels „Sportlerin des Jahres“ fiel die Wahl auf die Übungsleiterin Andrea Feuß. Auf dem zweiten Platz landete Kim Haar, die inzwischen zu den Stützen der ersten Handball-Damenmannschaft zählt. Seit mehr als 40 Jahren ist Annelies Marr in der Turnsparte des TuS aktiv. Die Seniorin belegte Rang drei.

Bei den Männern fiel der Einzeltitel an den Ausnahmeschwimmer Alexander Görzen. Platz zwei fiel an Edmar Beier, der seit Jahrzehnten die Männersportgruppe im TuS leitet, und den dritten Rang erkannten die Juroren einem früheren Fußballer und heutigen Aktiven der Tennisabteilung zu: Claus Buhrmester.

Auf die Frage an den Festausschuss, ob im nächsten Jahr an eine Wiederholung des Festes gedacht sei, zeigten die Daumen der „Macher“ nach oben. - ges

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