Abgabeschluss für Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ am 15. November

Kindern Freude schenken

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Viele Kartons warten schon auf die Auslieferung an die Sammelstelle in Stemwede. Von dort geht es weiter nach Berlin und dann nach Osteuropa.

Ströhen - Die Kartons gehen in diesem Jahr nach Bulgarien, Georgien, Moldau, Rumänien, Slowakei und Weißrussland. Die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ des christlichen Hilfswerkes „Geschenke der Hoffnung“ hat das Ziel, Kindern und ihren Familien Hoffnung und Zukunft zu schenken. Wie viele Orte des Landkreises ist auch Ströhen in diesem Jahr wieder fleißig dabei.

Neun ehrenamtliche Damen und einige Jugendliche trafen sich die vergangenen Wochen regelmäßig mittwochabends im Gemeindehaus, um gespendete Schuhkartons liebevoll mit Weihnachtspapier einzuschlagen, sie anschließend mit einer gekonnten Mischung aus Kleidung, Süßigkeiten, einem Spielzeug und Kuscheltier, Schulsachen, Hygieneartikel wie Zahnbürste und Zahnpasta und einem Extrageschenk wie einer Blockflöte, Mundharmonika, Taschenlampe oder Ähnlichem zu füllen.

„Wir haben nette ältere Damen, die stricken und häkeln hübsche Jacken, Söckchen, Mützen und Schals, basteln Weihnachtliches. Das kommt alles mit rein“, erläutert Tanja Schmetz. Gerne wünschen sich die fleißigen Helfer bis zum 15. November zum Abgabeschluss noch fertig gepackte Kartons, die nur noch nachzusehen und zu versiegeln sind.

Unten im Gemeindehaus steht bereits ein Berg von Kartons, versiegelt, mit einem Aufkleber „Boy“ oder „Girl“ versehen und einer Altersklasse zugeordnet.

Viel Zeit haben die Helferinnen nicht mehr, es gilt noch, etliche Kartons zu schnüren, um mit kleinen Dingen Großes zu bewirken.

Angefangen hatte es in Ströhen 1999, nachdem die Aktiven einen Vortrag von Elisabeth Stammaier aus Stemwede hörten. „2000 haben wir die Aktion zum ersten Mal aktiv und offiziell unterstützt“, erinnern sich die Damen, während sie weiter packen.

In den Folgejahren entwickelten sich tolle Partnerschaften mit den Geschäftsleuten vor Ort, durch die Sach- und Geldspenden akquiriert wurden. In den vergangenen 15 Jahren packte das Team knapp 2500 Kartons für benachteiligte Kinder in Osteuropa.

Aber warum ist in den Karton nur neues Material? Das basiere auf den Einfuhrbestimmungen. Wenn bei Stichproben gebrauchtes Material gefunden würde, ginge der gesamte Transport zurück. „Außerdem wollen wir den Kindern mit neuen Geschenken die notwendige Wertschätzung entgegenbringen“, lautet es im Informationsflyer zur Aktion.

Ströhens Damen legen in diesem Jahr ein Bild ihrer „Packtruppe“ bei, in der Hoffnung, vielleicht ein paar nette Zeilen des Dankes oder ein Smiley zu bekommen.

Auf dem Sammeltisch im Gemeindehaus finden sich wunderbare Dinge: Selbstgenähte Stofftiere, Kissen, bunte Schals, Mützen, Socken, Kreatives. Ab dem 15. November machen sich dann die „Kartons der Freude“ auf ihren Weg über Berlin nach Osteuropa, zumeist zu Kindern, die in der täglichen Not vielleicht zum ersten Mal ein Geschenk erhalten. Weitere Informationen im Internet.

sbb

www.weihnachten-im-schuhkarton.org

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