430. Auflage des Wagenfelder Großmarkts avanciert zu vollem Erfolg / Für alle Gäste etwas dabei

Attraktiver Mix lockt die Besucher

Bei einer Fahrt in der Krake mit der Freundin ist Spaß gerantiert.
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Bei einer Fahrt in der Krake mit der Freundin ist Spaß gerantiert.

Wagenfeld - Bummeln, nach Herzenslust schlemmen, nette Leute treffen und in angenehmer Atmosphäre einen Klönschnack halten, sich informieren, unterhalten werden oder den Nervenkitzel spüren: Diesen angenehmen Tätigkeiten gingen am Wochenende tausende Besucher bei der 430. Auflage des Wagenfelder Großmarktes im Herzen der 6000-Seelen-Gemeinde nur zu gerne nach. Die in Wagenfeld und der Region fest verankerte und sehr beliebte Großveranstaltung mit langer Tradition avancierte auch in diesem Jahr zu einem vollen Erfolg.

„Es ist proppevoll“, frohlockte Marktmeister Sven Schröder gestern am späten Nachmittag. Gewerbeschau und Außengelände erlebten nach dem Schauer einen regelrechten Ansturm der Besuchermassen, so dass Parkplätze knapp wurden. Viele Familien machten einen Ausflug zum Markt, an allen Buden, Ständen und Fahrgeschäften war gut was los. Auch die Sonne lachte immer mal wieder zwischen den Wolken hindurch.

Auch am Sonnabendnachmittag hätten sich die Gänge sofort gefüllt, als der Regen aufhörte, meinte ein zufriedener Sven Schröder.

Insbesondere junge und junggebliebene Großmarktgänger erfreuten sich am abwechslungsreichen Vergnügungsmarkt mit zahlreichen rasanten Fahrgeschäften, die für einen erhöhten Puls gesorgt haben dürften. 26 Meter hohes Riesenrad, Krake, großer Autoscooter, Musikexpress, Scheibenwischer „Cool and Fresh“, Laufgeschäft Aquapark, Riesen-Piratenrutsche und mehr sorgten für Vergnügen und Spaß.

Während Kinder und Jugendliche beim Vergnügungsmarkt voll auf ihre Kosten kamen, nahmen die Erwachsenen die Gewerbeschau in Augenschein. Diese interessante Schau gab Zeugnis über die Vielfalt der regionalen Wirtschaft. An mehr als 60 Ständen im Zelt und im Außenbereich kamen Aussteller und potenzielle Kunden miteinander in Kontakt, in netter Atmosphäre wurden in vielen Gesprächen Geschäfte angebahnt oder bereits vollzogen. Die Vielseitigkeit des Dargebotenen war nahezu unerschöpflich. Von Autos, Fahrrädern, Rollatoren über Schmuck, Armbänder, Badewannen, Staubsauger und Dessous sowie Tupperware, Polstermöbel und Motorrädern bis hin zu Arbeitsbühnen und Motorgeräten war alles dabei.

„Der Auftakt am Freitag war gut, der Sonnabend war nicht ganz so besucherreich“, sagte Bernd Obenhais, Aussteller in der Gewerbeschau aus Wagenfeld. „Heute war von Anfang an gut was los. Es ist immer ein bisschen Bewegung“, stellte er gestern Nachmittag fest. Das sei gut, so bliebe mehr Zeit für Gespräche, als wenn die Leute sich durch die Schau schieben würden.

„Von der Kombination Vergnügungsmarkt und Gewerbeschau profitieren beide Seiten. Das wurde uns mehrfach bestätigt“, erklärte Schröder. Einige erstmalige Aussteller der Gewerbeschau hätten sich bereits für das kommende Jahr wieder vorgemerkt.

Hubschräuberflüge gestern rundeten das Angebot ab. „Die Leute stehen bei den Hubschrauberflügen Schlange. Fast alle Tickets dafür wurden schon im Vorverkauf abgesetzt“, freute sich der Marktmeister.

Großmarkt in Wagenfeld

Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker
Der Wagenfelder Großmarkt bleibt ein Publikumsmagnet in der Region. © Heinrich Klöker

Die Herzen von kleinen und großen Tierfreunden schlugen gestern Vormittag bei der Kleintier- und Geflügelbörse im Feuerwehrgerätehaus höher. Ob Kaninchen, Meerschweinchen, verschiedene Vogelarten, Hennen oder Hähne, es war vieles vertreten und die Geschäfte gingen gut. „Es ist gut gelaufen. Mit dem Veterinär hatten wir kein Problem“, erklärte Martin Uffenbrink von der Gemeinde Wagenfeld, zuständig für die Börse. 21 Aussteller seien dabei gewesen und hätten an 109 laufenden Metern ihre Tiere präsentiert. Die Aussteller seien mit den Geschäften überwiegend gut zufrieden gewesen.

Ein mobiler Streichelzoo vor dem Feuerwehrgerätehaus ließ vor allem die Augen der Kinder leuchten.

Stöbern, Feilschen und Kaufen konnten die Besucher gestern auf dem großen Flohmarkt. Dabei waren an den Ständen allerlei Kuriositäten zu finden und es gab zahlreiche Gelegenheiten, ein Schnäppchen zu machen. So mancher Gegenstand wechselte im Laufe des Tages seinen Besitzer.

Großen Anklang fand erneut der Seniorennachmittag am Sonnabend im Festzelt. Etwa 270 ältere Bürger aus Wagenfeld und Ströhen sorgten für ein volles Zelt und erfreuten sich bei vielen netten Gesprächen an Kaffee und Kuchen, während die „Original Huntetaler“ für die musikalische Unterhaltung sorgten.

Erwin Venske mit Kurzgeschichten und die kleinen Plattsnacker um Brigitte Spreen sorgten darüber hinaus mit einem Sketsch über „Nordic Walking“ für Abwechslung. „Wir sind mit der Resonanz zufrieden“, sagte Heide Husmann, Vorsitzende des Senioren- und Behindertenbeirates der Gemeinde, der die Veranstaltung organisierte. Die Senioren ließen sich vom Programm und der Musik mitreißen. Beim Walzer schunkelten die Reihen, überall waren glückliche Gesichter zu sehen.

Auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen. Die Besucher konnten zwischen Pizza, Champignons, Süßigkeiten, Pommes, Gegrilltem, Fischbrötchen, Crêpes, Eis und vielem mehr auswählen und griffen dabei beherzt zu.

Tanz und ausgelassene Stimmung waren Freitag und Sonnabend jeweils abends bei den gut frequentierten Marktpartys im Zelt angesagt. Bei flotter Musik und guter Laune feierten zahlreiche Marktbesucher bis in die frühen Morgenstunden und genossen dabei den Großmarkt in vollen Zügen. „Samstag war etwas mehr los als Freitag“, wusste Schröder zu berichten. Seiner Ansicht nach könnte der Bustransfer noch besser angenommen werden.

„Wir sind rundum zufrieden“, sagte Reinhard Kawemeyer, Vorsitzender der Werbegemeinschaft „Aktiwas“. Einige neue Aussteller hätten die Gewerbeschau bereichert. Auch die Zusammenarbeit mit den Schaustellern habe reibungslos funktioniert. Kawemeyer hob die Synergieeffekte von Gewerbeschau und Vergnügungsmarkt hervor. „Riesenrad und Piratenrutsche haben wir hier schon lange nicht mehr gehabt“, freute er sich.

hkl

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