Musikfest am 4. Dezember in Brockum

Vier „Neue“ geben ihr Debüt

Drei neue Gesichter im Orchester des Musikvereins „Altes Amt Lemförde“: Stephan und Cornelia Klöpzig sowie Jörg Massmann (v.l.).

Lemfoerde - BROCKUM (cb) · „Wir haben uns im letzten Jahr zum Musikfest das Konzert angehört, das uns sehr gut gefallen hat. Daraufhin entschlossen wir uns dem Orchester des Musikvereins „Altes Amt Lemförde“ beizutreten“, erklären Stephan und Cornelia Klöpzig aus Diepholz ihre Beweggründe, warum sie seit einigen Monaten kontinuierlich zu den Proben kommen.

„Ich kann alles, ob Klassik, Jazz, Rock oder Pop“, sagt der Posaunist Klöpzig begeistert, der bereits mit zehn Jahren in eine Feuerwehrkapelle eintrat. Cornelia Klöpzig begann mit Flöte und irgendwann kam „aus Spaß an der Freud'“ das Altsaxofon hinzu. Außerdem meinen beide, „dass man als Ehepaar auch mal etwas gemeinsam machen sollte.“ Warum dann nicht Musik?

„Meine Tochter Franziska wollte Trompete spielen, aber nicht alleine“, erzählt Jörg Massmann, Bariton, aus Dielingen, wie er überhaupt zur Musik kam. „Bis vor fünf Jahren konnte ich keine einzige Note“, gibt er unumwunden zu. So traten Vater und Tochter gemeinsam in den Posaunenchor Dielingen ein. Da er gerne auch andere Musik, sprich Stilrichtungen spielen wollte, kam Jörg Massmann im Januar 2010 zum Orchester des Musikvereins.

Sowohl das Ehepaar Klöpzig, als auch Jörg Massmann und Kathrin Holtz, Tuba, die an diesem Abend aus beruflichen Gründen nicht zur Probe kommen konnte, werden zum traditionellen Musikfest am Sonnabend, 4. Dezember, 20 Uhr, im Landgasthaus Koch in Brockum ihr Debüt geben. Tischreservierungen werden unter Telefonnummer 05443/691 entgegen genommen. Nach dem Konzert, das diesmal Schülerinnen und Schüler der Musikschule Hille mit dem „Konzert für vier Klaviere“ von Johann Sebastian Bach eröffnen werden, laden „Route 66“ zum Tanzen ein.

Doch was fasziniert die ehrenamtlichen Musikerinnen und Musiker – teilweise schon seit Jahrzehnten – jeden Donnerstagabend nach Brockum zur Probe zu kommen? „Weil es Spaß macht und weil es alles nette Kollegen sind, mit denen man nicht nur zusammen übt, sondern auch gerne mal gesellig beieinander sitzt“, nennt Streicher Günther Lindemann aus Lemförde seine Motivation, warum er seit fast sechzig Jahren dem Orchester angehört.

„Für mich ist das in meinem Leben das Sahnehäubchen, mit anderen Menschen Musik zu machen“, schwärmt Heike Gardemin aus Hunteburg, die Querflöte spielt. 1982, als sie frisch nach Hunteburg gezogen sei, gehörte sie schon mal für ein paar Monate dem Klangkörper an. Bedingt durch Familie und Beruf „habe ich es zeitlich nicht geschafft“, blickt sie zurück. Seit Februar 2002 ist sie kontinuierlich dabei und probt derzeit enthusiastisch mit dem über 20-köpfigen Ensemble zum Beispiel den Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauß, die erfolgreiche Komposition von Jacob de Haan „Oregon“ oder Medleys von Tom Jones, Boney M. und Phil Collins für das Musikfest am 4. Dezember. Der schönste Lohn für das monatelange Proben: „Wenn der Saal rappelvoll wäre“, wünschen sich der musikalische Leiter Stephan Flore und Vorsitzender Dr. Karl Wilhelm Meyerrose.

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