Vertreter der schönsten Dörfer Niedersachsens zur Preisübergabe in Hannover

„Mut zum Träumen, Kraft zum Handeln“

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Gemeinsam in Hannover: (v.l.) Detlef Tänzer (Leiter des Landkreis-Fachdienstes Kreisentwicklung), Willi Sillmann und Wilhelm Paradiek (Aschen), Elfriede Klusmann, Reinhard Müller und Rainer Klusmann (Sudwalde), Carsten Hettwer (Niedersächsischer Städtetag) und Hans-Jürgen Schumacher (Ehrenburg).

Von Martina. Kurth-Schumacher

DIEPHOLZ/HANNOVER

„Ihre Teilnahme spricht für Ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen“, bescheinigte Professor Dr. Hubert Meyer, Hauptgeschäftsführer des Landkreistages, den Teilnehmern des Regionalentscheids „Unser Dorf hat Zukunft“. Die Übergabe der Urkunden erfolgte am Freitag in der Geschäftsstelle des Landkreistages in Hannover.

Die Einladung sei ein Zeichen von Wertschätzung: „Wir wissen, dass Dörfer nicht nur Siedlungsräume mit geringer Einwohnerzahl sind, die zum Spazierengehen einladen“, sagte Meyer. Seine Erfahrung: Die Teilnahme am Wettbewerb belebt die Entwicklung über den Tag der Abschlussveranstaltung hinaus.

Jury-Vorsitzender Carsten Hettwer vom Niedersächsischen Städtetag begrüßte Vertreter der „elf schönsten Dörfer im ehemaligen Regierungsbezirk Hannover“. Der Wettbewerb zeige die Innovationskraft des ländlichen Raumes: „Viele Menschen haben sich aufgemacht, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Sie haben Mut zum Träumen und Kraft zum Handeln unter Beweis gestellt“, so Hettwer.

Die Dörfer Aschen, Ehrenburg und Sudwalde hatten den Landkreis Diepholz im Regionalwettbewerb vertreten. Ehrenburg und Sudwalde wurde per Urkunde bescheinigt, dass sie sich „mit guten Ansätzen zur dörflichen Entwicklung im regionalen Vorentscheid präsentiert haben.“ Die Gemeinde Ehrenburg punktete unter anderem mit ihrer schriftlichen Darstellung und einem „hervorragend initiierten Leitbild“. „Bemerkenswert“ nannte die Kommission die Plakat-Aktion und das Filmprojekt. Um den positiven Prozess zu verstetigen empfahl sie „klarere Strukturen und transparentere Zuständigkeiten“.

In Sudwalde fiel der Jury das ortstypische Großgrün und der harmonische Übergang zwischen Dorf und Landschaft ins Auge. Als „interessant“ bezeichnete die Kommission das geplante Projekt im ehemaligen Geschäftshaus Tepe, in ihrem Fokus war auch die besondere Bedeutung des Dorfgemeinschaftshauses. Empfohlen wurde den Initiatoren die Fortführung der Leitbildentwicklung.

Der Diepholzer Ortsteil Aschen, dritter Bewerber aus dem Landkreis, hatte als Teilnehmer des Landesentscheids bereits im September eine „Anerkennung für besondere Leistungen“ erhalten (wir berichteten).

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