Bürgermeister aus Stuhr und Weyhe wollen erfolgreiche Kooperation auch in Zukunft fortsetzen

Vertrauen als Basis auf beiden Seiten

Zwei, die sich verstehen: Weyhes Bürgermeister Frank Lemmermann und sein Kollege aus dem Stuhrer Rathaus, Cord Bockhop (v.l.).

Stuhr - STUHR/WEYHE (sb) · Egal, ob Straßenbahn, Breitband, ein gemeindeübergreifender Ortsplan oder ein gemeinsames Rechnungsprüfungsamt – immer öfter haben Stuhr und Weyhe in der Vergangenheit an einem Strang gezogen und die kommunalen Interessen gemeinsam vertreten. Und das soll auch in Zukunft so bleiben, wenn es nach den Bürgermeistern von Weyhe und Stuhr, Frank Lemmermann (SPD) und Cord Bockhop (CDU), geht.

Grundlage für diese Zusammenarbeit sei Vertrauen. „Wir vertrauen uns, und man vertraut sich in den Gemeinden“, sagen beide. Und: „Wir machen keine Parteipolitik, sondern bemühen uns, unsere Gemeinden voranzubringen.“ Den Auftakt zu dieser Kooperation hat die Zusammenlegung des Rechnungsprüfungsamtes aus wirtschaftlichen Gründen gebildet. „Das war sozusagen der Türöffner“, sagt Bockhop. Danach folgten Überlegungen zu einem gemeinsamen Ortsplan, die Forderung an den Landkreis, einen Geschwindigkeitsmesswagen nur für die beiden Nordkreiskommunen einzusetzen und die Ausarbeitung eines Konzeptes für den Ausbau des Breitbandnetzes, für das die Landesregierung nun Geld zur Verfügung stellt. „Die Wahrnehmung in Hannover ist durch unsere gemeinsame Arbeit eine ganz andere“, sind sich die beiden einig.

Hinzu kommen die Kontakte, die sich hervorragend ergänzen: Während Bockhop einen guten Draht zur Landesregierung nach Hannover hat, sind Lemmerman und sein Stellvertreter Dr. Andreas Bovenschulte durch ihre vorherigen Jobs in Bremen mit den Strukturen der Hansestadt bestens vertraut. Die enge Zusammenarbeit der beiden Bürgermeister sei mittlerweile auch auf die beiden Rathäuser übergegangen, haben Lemmermann und Bockhop beobachtet.

In der nahen Zukunft sollen sowohl der Klimaschutz als auch der Verkehr zentrale Themen sein. „Der ÖPNV wird uns auch im kommenden Jahr stark beschäftigen“, sagt Lemmermann. Durch eine gute Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Bremen wollen beide Gemeinden gemeinsam ein Stück Lebensqualität in ihren Kommunen schaffen. Auch der Ausbau der B 6, die so genannte „2+1“-Lösung soll im kommenden Jahr umgesetzt werden.

Die Infrastruktur in Form von Leitungen bei Strom oder Erdgas beschäftigt die beiden Politiker ebenfalls. „Unser Ziel ist es, mit dem Ablauf der Konzessionsverträge das, was in der Erde verbuddelt ist, auch zu besitzen“, sagt Frank Lemmermann. Nur so könne man dem Gedanken der Unabhängigkeit ein Stück näher kommen und die Gewinne in Qualität investieren.

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