Größtes und teuerstes Werk des Diepholzer Skulpturenpfades

Vertrag unterzeichnet: „Kuben“ für „Die Sicht“

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Vorsitzender Prof. Dr. Winfried Schröder (rechts) und Ulrich Halfpap vom Agenda-21-Förderverein unterzeichneten im „Gänsestübchen“ den Vertrag mit der Kölner Künstlerin Patra Paffenholz über den Bau der „Roten Kuben“ auf dem Skulpturenpfad im Süden von Diepholz. Zur Vertragsunterzeichnung kamen auch weitere Fördervereins-Mitglieder und Kunstinteressierte. ·

Diepholz - Die „roten Kuben“ aus rostendem Stahl können wohl in den nächsten Monaten gebaut werden: Der Agenda 21-Förderverein hat die 50 000 Euro für dieses vor erst letzte Projekt des Diep holzer Skulpturenpfades „Die Sicht“ zusammen. Vertreter des Vereins unterzeichneten den Vertrag mit der Kölner Künstlerin Petra Paffenholz.

Neun Kuben sollen auf dem Skulpturenpfad in der Graftlage westlich der Bundesstraße 51 (hinter der Gaststätte „Gänsestübchen“) gebaut werden. Der größte Kubus (Würfel) hat eine Seitenlänge von rund sieben Metern und wird über dem Weg installiert. Auch größere Fahrzeug passen hindurch. Die weiteren, jeweils um eine gewissen Prozentsatz kleineren Kuben werden in einer Reihe daneben aufgebaut und ragen vom Pfad in eine angrenzende Weide hinein. „Fibonacci Unendlichkeit“ hat die Künstlerin Petra Paffenholz (57) ihr Werk genannt, mit dem sie beim Diepholzer Skulpturenpfad-Wettbewerb im Jahr 2007 ausgewählt wurde.

Die Umsetzung der Idee dauerte lange, da die „Roten Kuben“ das teuerste der Skulpturenpfad-Kunstwerke sind. „Allein 20 000 Euro kostet der Stahl“, erklärte Ulrich Halfpap, der sich als Mitglied des Agenda-21-Fördervereins sehr für den Skulpturenpfad engagiert und in den vergangenen Jahren stets auf der Suche nach Sponsoren war. Diese hat er nun gefunden. So wird beispielsweise die Diep holzer Metallbaufirma Priese die fachgerechte Fertigung der großen Kuben übernehmen.

Im Rahmen der Fördergemeinschafts-Aktion „Kunst in der City“ am Sonntag, 1. Juli, sollen Schüler und anderen Gruppen die kleineren Kuben vor dem Diep holzer Agenda-Büro beziehungsweise Rathaus fertigen. Das ist ein Grundsatz des Skulpturenpfades „Die Sicht“: Bürger werden an den Kunstwerken beteiligt. So war es auch bei den anderen, bereits am Weg stehenden Werken wie „Holzrad“, „Sensenvögel“ und „Drei Stelen“. Der Standort der Kuben ist schon vor Ort mit Flatterband gekennzeichnet. Der Bauantrag wird im Diepholzer Rathaus bearbeitet. Neben Geld und Leistungen von Sponsoren, durch die bislang etwa 35 000 Euro zusammenkamen, unterstützen der Agenda-21-Förderverein und die Stadt Diepholz die „Roten Kuben“ mit Darlehen von mehr als 15 000 Euro. Es werden also noch weitere Sponsoren gesucht.

Wann die Kuben installiert werden, steht noch nicht genau fest. Beim Arbeitstreffen am Mittwochnachmittag mit der Künstlerin am Skulpturenpfad gab es aber schon spontan den „ersten Spatenstich“. · ej

http://www.die-sicht.de

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