Comedy-Premiere der Ziegelei-Freunde / Den „Twistringer Twist“ getanzt

Verblüffende Zaubertricks

Magic Udo bat Gäste auf die Bühne, um sie in die Welt der Illusionen zu entführen. Kathrin belohnte er nach deren unerschrockenem Auftritt mit einem Ballonhund. ·
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Magic Udo bat Gäste auf die Bühne, um sie in die Welt der Illusionen zu entführen. Kathrin belohnte er nach deren unerschrockenem Auftritt mit einem Ballonhund. ·

Twistringen - Von Heiner BüntemeyerZum ersten Mal veranstalteten die „Freunde der alten Ziegelei“ einen Comedy-Abend. Rund 200 Fans füllten die Aula des Schulzentrums. „Wir freuen uns, dass dieser Abend von den Besuchern so gut angenommen wurde“, strahlte Vorsitzender René Beckmann.

Die Besucher waren auch spontan bereit, wenn sie von den drei Komödianten Klaus Renzel, „Obel“ Obering und „Magic Udo“ animiert wurden, auf die Bühne zu steigen und zu „assistieren“. Auch den „Twistringer Twist“ mit spontanen Stegreif-Versen tanzten die Zuschauer zum Schluss ausgelassen mit.

Länger als zwei Stunden hatten die drei Kleinkünstler vortrefflich und jeder auf seine Art das Publikum unterhalten. Jeder stand zweimal für einen Durchgang auf der Bühne. Mit Zaubertricks, Wortspielereien, Musik und Kleinkunst vom Feinsten begeisterten sie die Besucher.

„Magic Udo“ zu definieren ist schwer. War er zaubernder Moderator oder moderierender Zauberer? Zauberhaft verblüffend waren seine Tricks allemal. Er verbrannte eine Armbanduhr, die wenig später an völlig anderer Stelle plötzlich wieder auftauchte. Er ließ ein Tuch schweben und eine Silberkugel verschwinden. Er „fummelte“ aus Luftballons Tiere, die von den Besuchern geraten werden mussten. Ganz schön schwer, aber er half ihnen: „Das Tier fängt mit Pu an und hört mit del auf“.

Obel Obering erwies sich kenntnisreicher Fußballfachmann, der die Zuschauer über Zusammenhänge aufklärte, über die sie noch nicht nachgedacht hatten. Jetzt ist ihnen klar, dass ein Trainer, der irre trainieren lässt, so irre redet wie Trappatoni auch in „Irrland“ Nationaltrainer ist.

Bei seinen meisterhaften Wortspielereien waren natürlich alle, die mit Fußball „nichts am Hut“ hatten, im Nachteil. – Aber auf wen trifft das in Twistringen schon zu?! Auch Peter Maffey, das Krümelmonster und die Muppets bekamen in herrlichen Parodien ihr Fett weg.

Obel war „der Hammer des Abends“. Was überheblich klang, war die „reine Wahrheit“, denn er wohnt in Hamm. Schon bei der Begrüßung sorgte er für Lachsalven: „Viele alte Gesichter sehe ich hier. – Leider kenne ich keins.“

Als besonders musikalisch erwies sich Klaus Renzel. Er klebte sich mit Saugnäpfen allerlei Gegenstände an die Stirn, musizierte damit und begleitete sich selbst dabei auf der Gitarre. Virtuos gelang ihm zum Schluss auf einer Mini-Gitarre ein irrer Blues, der das Publikum mitriss.

Wer in Twistringen Spaß an Kleinkunst und Comedy hat, kann sich freuen, denn René Beckmann versprach unmittelbar nach dem letzten Act: „Dieser gelungene Abend macht uns natürlich Mut, im nächsten Jahr erneut einem Comedy-Abend zu organisieren“. · bt

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