Marianne Lohaus und Leta Henderson mit „Wunder der Weihnacht“ in „Mittendrin“

„Unvergleichliches Ambiente“

Marianne Lohaus und Leta Henderson (l.) begeisterten mit ihrem „Wunder der Weihnacht“ in „Mittendrin“.

Sulingen - · Marianne Lohaus und Leta Henderson setzten mit dem im Duett gesungenen „Abendsegen“ aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck einen letzten Höhepunkt ihres zweistündigen Konzerts in „Mittendrin“.

Am Freitagabend gastierten die Musikerinnen auf Einladung des Bauvereins und des Kneipp-Vereins zum zweiten Mal in der Seniorenanlage. „Wir möchten uns trotz der frühlingshaften Temperaturen auf die Vorweihnachtszeit einstimmen lassen,“ begrüßte Ingrid Lühs im Namen der Gastgeber die Künstlerinnen und ihr Publikum.

Dem Wagenfelder Duo Lohaus / Henderson gelang diese Aufgabe mit Leichtigkeit: Die 160 Konzertbesucher, die auf den Balkonen Plätze gefunden hatten, genossen die Musik und das Ambiente des mit Kerzen und Lichterketten stimmungsvoll beleuchteten Atriums in vollen Zügen. „Wundervoller Gesang“ und „traumhaftes Klavierspiel“: Ingrid Lühs hatte nicht zuviel versprochen. Marianne Lohaus überzeugte mit ausdrucksstarker Sopranstimme, Leta Henderson erwies sich als einfühlsame Begleiterin und leitete charmant durch das Programm. „Wir möchten ihnen einen leisen Einstieg in die Weihnachtszeit bringen“, sagte die Pianistin, die die Musikstücke mit erklärenden Textbeiträgen ergänzte. Das Repertoire setzte sich zusammen aus einigen bekannten Liedern und vielen unbekannten „Schätzen“, aus Volksliedgut und Geistlicher Musik. „Wir haben Melodien aus unseren Heimatländern mitgebracht, aber auch Weihnachtslieder aus der ganzen Welt, denn ‚Weihnachten ist überall’“, formulierte es die gebürtige Engländerin Leta Henderson, die seit 13 Jahren mit Marianne Lohaus eine enge musikalische Freundschaft verbindet.

Beginnend mit der „Panis angelicus“ spannten sie den Bogen über die Arien „Sei stille dem Herrn“ aus dem Oratorium „Elias“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy und „Er weidet seine Herde“ aus dem „Messias“ von Georg Friedrich Händel zu Weihnachtsliedern wie „Tochter Zion“ oder „Still, still, wenn’s Kindlein schlafen will.“ Als „Schätze“ aus der Sammlung von Leta Henderson bezeichnete Marianne Lohaus zwei kaum bekannte Kinderlieder von Engelbert Humperdinck.

Den Zuhörern wurde ein niveauvolles Konzert in intimer Stimmung präsentiert. Es war Programm für die große Bühne, gleichermaßen aber im besten Sinne „Hausmusik“: für die Bewohner aus „Mittendrin“ ein „Kultur-Bring-Service“, für Auswärtige als willkommene Gäste. Auftritte in Seniorenhäusern nehmen die beiden Musikerinnen besonders gern an. Marianne Lohaus hat bis vor zweieinhalb Jahren in der Altenpflege gearbeitet, bevor sie sich beruflich ganz der Musik verschrieb. Das Konzert in Sulingen war für die Musikerinnen aus Wagenfeld jedoch etwas Besonderes: „Das Ambiente hier ist unvergleichlich.“

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