Kommunal- und Stadtpolitiker befürchten erhebliche Straßenschäden durch den Winter

Ungemach unter idyllischer Schneedecke

Nach dem vergangenen harten Winter gehen Twistringens Verwaltung und Politiker in diesem Winter von weiteren ganz erheblichen Schäden an Straßen und Wegen aus. Dabei hat uns Väterchen Frost zurzeit noch fest im Griff.

Heiligenloh - (tw) · Dem Ortsrat Heiligenloh mit Ortsbürgermeisterin Anke von der Lage-Borchers liegt für das neue Jahr „einiges auf der Seele“. Nicht nur der vergangene harte Winter hat, wie in den anderen Ortschaften Twistringens, erhebliche Schäden an Straßen und Wegen verursacht.

Nun hat uns zurzeit der nächste Winter fest in Griff. Unter der idyllischen Schnee- und Frostdecke befürchten die Kommunal- und Stadtpolitiker weiteres Ungemach, das Ortsbudget und Stadthaushalt in 2011 zusätzlich belasten wird.

In Heiligenloh und Borwede wurden in diesem Jahr bereits zahlreiche Schadstellen durch den Wegezweckverband dokumentiert. Ermittelte Gesamtkosten der Unterhaltung: rund 126 000 Euro. Unter anderem müssen Brücke und Mühlendamm für 4 500 Euro saniert werden. Die Einmündung am Kiekbusch in Heiligenloh erfordert gut 10 000 Euro.

Twistringens Bürgermeister Karl Meyer vertröstete die Heiligenloher im Ortsrat auf das kommenden Frühjahr. Eine Oberflächenbehandlung brauchen auch Oder- und Gartenstraße (für insgesamt 6 300 Euro. Der dickste finanzielle Brocken: Die Straße „Achter Harms Holt“ (rund 85 000 Euro nötig). Neuer Asphalt muss auf die Straße in Ridderade ab Bahnüberführung nach Borwede. Dafür sind weitere 20 000 Euro veranschlagt. Von der Feuerwehr in Heiligenloh bis zur Henckemühle muss sogar richtig saniert werden. Kosten: 60 000 Euro. In Stophel/Ellinghausen wird die Sanierung der Schulbusstrecke im Bereich der Brücke mehr als 38 000 Euro erfordern.

Gerd Austerhoff regte jüngst im Ortsrat an, die Kreisstraße von Witte in Borwede bis Heiligenloh mit Fräsgut von der ausgebauten Kreisstraße 104 zu sanieren. Der Vorschlag, die Schulstraße verkehrlich weiter zu beruhigen, kam nicht gut an, denn zumeist sind es Ortskundige, die dort vorfahren, um ihre Kinder zur Schule zu bringen. Angeregt wurde, von der Schulleitung und dem Hausmeister aus mit den betreffenden Eltern direkt zu sprechen.

Unter der Teerstraße „Am Pfarrgarten“, bis zum Friedhof, steckt noch das alte Pflaster, man könnte probeweise abfräsen, schlug Austerhoff vor, das Pflaster würde das Ortsbild noch mehr aufwerten. Ortsbürgermeisterin von der Lage-Borchers: „Asphalt war mal modern.“ Im neuen Jahr wird dies auch ein Thema sein. Die abschüssige Schulstraße an der Einmündung zur Henckemühle soll aus Gründen der Verkehrssicherheit nicht verändert werden.

Sabine Groß, Leiterin der öffentlichen Bücherei in der Grundschule, unternahm einen erneuten Vorstoß: Dringend müssten drei Fenster aus Energiespargründen ersetzt werden.

Karl Meyer verwies auf das Gesamtkonzept der Stadt zur Sanierung von Schulaltbauten. Es sei in Arbeit. Wie in anderen Ortsräten erklärte Twistringen Bürgermeister, dass die gesamten Straßenschäden des letzten Winters aufgearbeitet seien und zurzeit eine Prioritätenliste aufgestellt werde. Der Stadtrat werde für 2011 entsprechend Geldmittel zur Verfügung stellen und nach und nach die größten Schäden beseitigen lassen. Alles sei nicht in einem Jahr zu schaffen. Außerdem wird für die notwendige Grundreinigung der Gräben in den Ortschaften der Budget-Sockelbetrag erhöht, insgesamt um 12 000 Euro.

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