31 Fahrer und Beifahrer schwer verletzt

1 366 Unfälle in zwölf Monaten

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Die Leiterin des Weyher Polizeikommissariats, Nicola Simon, stellt die Verkehrsunfallstatistik vor. ·

Weyhe - Von Sigi SchrittInsgesamt 1 366  Unfälle hat das Weyher Polizeikommissariat im vergangenen Jahr auf dem Gebiet der Wesergemeinde und in Stuhr registriert. „Das sind 65 Fälle mehr als im Vorjahr“, sagt Polizeirätin Nicola Simon. Sie ist allerdings froh, dass seit 2011 niemand durch einen Crash getötet worden ist.

Dennoch wurden 2012 exakt 31 Fahrer und Beifahrer schwer verletzt – eine Person mehr als im Vorjahr. Die Anzahl der Leichtverletzten kletterte um 18 auf 302. Die Statistik macht deutlich, dass hohe Geschwindigkeiten nicht zu den Problemen der Weyher und Stuhrer gehören. Die Bilanz weist „nur“ 22 Fälle (2011: 27) aus. Missachtung der Vorfahrt (82 Fälle, 2011: 70) und zu geringe Abstände (49 Fälle, 2011: 39) sind eher Gründe für Unfälle. Der große Rest: die Zusammenstöße auf Parkplätzen etwa beim Ochtum-Park und bei Ikea in Stuhr sowie bei den Supermärkten in beiden Gemeinden. „Einen besonderen Unfallschwerpunkt gibt es nicht“, sagt Einsatz- und Streifendienstleiter Johann-Dieter Oldenburg.

Nach einem Blechschaden meinten es 319 Parkplatzrempler mit der Ehrlichkeit nicht so genau und fuhren davon. Dies ist zwar gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um sieben Fälle, doch seit 2007 liegt die Zahl der Unfallfluchten bei konstant rund 300 Fällen. Dafür konnte das Polizeikommissariat die Aufklärungsquote von 128 auf 137 steigern. „Fahrerflucht ist eine Straftat“, sagt Simon. „Wer einen flüchtenden Parkplatzrempler beobachtet, sollte sich das Kennzeichen und das Auto merken und uns die Daten übermitteln“, fordert die Ordnungshüterin Passanten auf, sich als Zeugen zur Verfügung zu stellen.

Dass die Präventionsarbeit der Polizei im Kampf gegen Alkoholmissbrauch erfolgreich ist, beweisen die Zahlen: Waren 2008 exakt 28 Fahrer bei Zusammenstößen betrunken, waren es 2011 bereits vier weniger. 2012 sank die Anzahl abermals: um zehn Fälle auf 14. Mit einem Fahrschulprojekt will die Polizei junge Menschen sensibilisieren, was Alkoholkonsum anrichten kann. „Junge Streifenbeamte suchen die Fahrschulen auf und erklären, was Alkohol im Blut bei Fahrern bewirkt“, sagt Simon.

Fahrradkontrollen gehören 2013 ebenso zum Präventionsplan wie Aktionen mit Motorradfahrern in Kooperation mit dem ADAC.

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