Diepholzer Regimentskommandeur Oberst Stefan Lüth geht für sechs Monate nach Afrika

Zum UN-Einsatz in den Sudan

An Heiligabend überreichten Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig (4. von rechts) und andere heimische CDU-Politiker auf dem Diepholzer Fliegerhorst einen Präsentkorb an die Dienst habenden Soldaten. Regimentskommandeur Oberst Stefan Lüth (3. von rechts) berichtete den Gästen, dass er im März für ein halbes Jahr zum UN-Einsatz in den Sudan geht.

Diepholz - (ej) · Der Diepholzer Regimentskommandeur Oberst Stefan Lüth geht ab März für sechseinhalb Monate in den Sudan. Das berichtete er an Heiligabend, als der Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig in Begleitung weiterer heimischer CDU-Politiker den Fliegerhorst besuchte und den Dienst habenden Soldaten einen Präsentkorb überreichte.

Oberst Lüth wird in dem afrikanischen Land, in dem 2005 ein 21 Jahre dauernder Bürgerkrieg beendet wurde, einen internationalen Stab im Rahmen einen UN-Blauhelmeinsatzes leiten. Insgesamt stellt die Bundeswehr 70 Soldaten für diesen Einsatz. Die meisten sind als Beobachter in dem Land unterwegs, das etwa sieben Mal so groß wie Deutschland ist. Das Einsatzgebiet von Oberst Lüth wird im Süden des Sudan sein.

Die Luftwaffe muss den dortigen Oberst-Dienstposten der UN besetzten. Oberst Lüth wurde ausgewählt. Der 44-Jährige kehrt nach dem halben Jahr in Afrika auf seinen jetzigen Posten als Kommandeur des Luftwaffeninstandhaltungsregiments 2 zurück. Während seiner Abwesenheit führt der stellvertretende Kommandeur Oberstleutnant Andreas Müller die Amtsgeschäfte.

Die Mission der Vereinten Nationen im Sudan, kurz UNMIS (von englisch United Nations Mission in Sudan), ist eine UN-Mission zur Friedenssicherung im Sudan. Der Deutsche Bundestag beschloss am 22. April 2005, dass sich die Bundesrepublik mit bis zu 75 unbewaffneten Militärbeobachtern, sowie bis zu fünf Polizisten und Personal für die Stäbe an UNMIS beteiligt.

Über den Einsatz, bei dem Lüth weit abseits von europäischen Standards oft auf sich allein gestellt sein wird, und die Zukunft der Bundeswehr allgemein sprachen er und seine Gäste an Heiligabend im frisch renovierten Wach-Gebäude des Fliegerhorstes.

Bundestagsabgeordneter Axel Knoerig betonte, dass er – wie auch die anderen Diepholzer Politiker – stets um den Erhalt des Standortes kämpfen werde.

Am 1. Juli würden Veränderungen, die allgemein im Zuge der Bundeswehr-Strukturreform anstehen, bekannt gegeben.

Knoerig wurde bei seinem Weihnachtsbesuch bei den Dienst habenden Soldaten vom stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Heinz Klare, dem Geschäftsführer des CDU-Kreisverbandes Diep holz, Hans-Ulrich Püschel, der CDU-Fraktionsvorsitzenden im Diepholzer Stadtrat, Heide-Anna Friedrichs, und dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Marcel Scharrelmann begleitet, die dadurch ebenso ihre Verbundenheit mir den Soldaten ausdrückten.

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