Mit eigens dafür gegründeter Musik-Combo

Neues Gottesdienst-Format: Zwischen Torte und Tatort

Die Martin-Luther-Combo bei der Generalprobe. Die Gruppe hat sich extra für die neue Gottesdienstreihe zusammengefunden und ist offen für neue Mitglieder.
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Die Martin-Luther-Combo bei der Generalprobe. Die Gruppe hat sich extra für die neue Gottesdienstreihe zusammengefunden und ist offen für neue Mitglieder.

Die evangelische Martin-Luther-Gemeinde in Twistringen probiert etwas Neues aus: Sie startet eine Gottesdienstreihe namens „Zwischen Torte und Tatort“ . Nicht jeden Sonntag, aber so vier bis fünf Mal im Jahr soll es anders zu gehen als üblich. Das Konzept sieht vor, die Gemeinde stärker einzubinden, zum Beispiel durch Diskussionen oder Abstimmungen. Beginn dieser besonderen Gottesdienste ist am späten Nachmittag um 17 Uhr, zwischen Torte und Tatort eben.

Twistringen - Die Premiere ist am Sonntag, 10. Oktober, in der Martin-Luther-Kirche. Dann wird auch der erste Auftritt der Martin-Luther-Combo sein. Die Musikgruppe unter der Leitung von Claudia Melcher hat sich eigens für die Gottesdienstreihe gegründet. Als „frisch und orgelfrei“ beschreibt Pastor Elmar Orths die Musik. Beteiligt sind zum Beispiel Saxophon, Akkordeon, Klavier und Cajon. Dazu gibt’s Rhythmus und Gesang.

Die Combo spielt und arrangiert neuere Lieder, etwa den bekannten Scorpions-Song „Wind of Change“. Sie probt regelmäßig alle zwei Wochen mittwochabends um 19.30 Uhr in der Kirche.

Eigentlich wollte die Kirchengemeinde mit der Combo und der Gottesdienstreihe „Zwischen Torte und Tatort“ schon vor etwa anderthalb Jahren an den Start gehen. Sie hatte sich dafür das Motto „Aller Anfang ist schwer“ ausgesucht. Das sollte besser passen als gedacht: Beim ersten Anlauf durchkreuzte Corona die Pläne. Genau an dem Tag, als es losgehen sollte, kam der erste Lockdown. „Nun wollen wir den Faden wieder aufnehmen und mit einer hoffentlich langen Reihe beginnen“, berichtet Orths.

Das Motto des ersten Gottesdienstes haben die Organisationen leicht ergänzt. Es lautet nun: „Aller (Wieder-) Anfang ist schwer“. „Nach mehreren Stilllegungen des gesellschaftlichen Lebens stehen wir nun in vielen Bereichen vor der Frage, wie wir eigentlich wieder neu beginnen sollen – mit dem, was wir vorher getan haben, oder ganz neu?“, erläutert der Pastor den Gedanken dahinter.

Nach dem Gottesdienst am Sonntagnachmittag wird es Gelegenheit zum Austausch, für Kritik und weitere Anregungen geben. Vielleicht finden sich auch weitere Menschen, die Lust haben, bei der Martin-Luther-Combo mitzumachen – die Gruppe ist offen für neue Mitglieder. Derzeit dabei sind Pastor Elmar Orths, Claudia Melcher, Katharina Heimsoth, Anette Hoffmeier, Sandra Richter, Thomas Ulbricht, Anke Döpkens, Anke Kramer und Nicole Beckmann.  

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