Furioses Comeback der alten Hasen

500 Zuhörer bei den Brenndorf Classics

+
At A Snails Pace präsentierten Rocksongs aus drei Jahrzehnten.

Twistringen - Die Brenndorf Classics läuteten die dritte Runde ein und das Publikum ging mit: Rock der 1990er, Coverhits der 70er- bis 90er-Jahre sowie Blues bestimmten den Abend in der ausverkauften Ziegelei. Veranstalter André Jürgens verschafft mit dem Format alten Formationen ein furioses Comeback.

Der Startschuss fiel mit „Kyosk“, einer Stoner-Rock-Band mit Niels Stuffel an den Drums, Frontman Michael Bode, Torsten Schlake und Uwe Stiens an den Gitarren sowie Bassist Thorsten Nölker. Mit Songs der legendären Band „Kyuss“ sowie von Slo Born und Fu Manchu sorgten sie für erste Begeisterungsstürme. „Die Jungs sind genial“, lobte Sven, der eigens vom Dümmer angereist war und den letzten Song „Gardenia“ auf der Bühne mitsingen durfte.

Volle Tanzfläche

Christian „Abi“ Abraham (Vocals), Kai „Elle“ Ellebrecht (Bass), Sebastian „der Kalte“ Dieckmann (Drums) und Sven „LeSchütt“ Schütte (Guitar) waren vielen der 500 Gäste noch von ihren Auftritten im Kaktus bekannt. Als „At A Snails Pace“ rockten sie die Bühne, wobei vor allem die kräftige Stimme von Abi zu den Rocksongs aus drei Jahrzehnten passte.

Mit Songs von Foreigner und als besonderer Abschluss „Carbonara“ von Spliff ließen „Deep Stone“ die Tanzfläche schnell voll werden. „Musik wie damals im Paradox, als die Mädchen noch mit dem Gesicht zur Wand tanzten“, erinnerten sich die Gäste. Henning Brunkhorst am Keyboard, Bruder Andree als Sänger sowie Drummer Sebastian Diekmann, Sven Schütte und Mike Ellerhorst an den Gitarren und Udo Karduk, Bass, hatten sogar ihren eigenen Fanclub mitgebracht, der erstmals an diesem Abend „Zugabe“ rief, den er auch bekam.

Alte Ziegelei ausverkauft

S.S.K. steht für Oliver Stubbe, Marco Stiens und Hubert Kramer. Stiens feierte an dem Tag übrigens seinen 44.Geburtstag und bekam ein Ständchen. Das Trio hatte sein Publikum mit Songs von ZZ Top, Clapton und Hendrix voll im Griff. Vor allem ein Trommelsolo von Hubert Kramer sorgte für Jubel.

Den Abschluss gaben „Yankee Rose“, die wohl älteste Formation des Abends. Und die größte. Kai Stuffel (Gitarre), Andree Brunkhorst (Gesang),Thies Petersen (Keyboard), Ralf Samuel und Jens Weymann (Bass), Stefan Honscha (Drums) sowie Michael Borchers (Saxofon) gaben alles und wurden stark bejubelt. Von 1990 bis 1993 spielten sie vor allem Hits der 80er. Damit schafften sie es auch, das Publikum zu begeistern.

„Ich bin begeistert, das Publikum war super, die Bands spitze und die Stimmung hätte nicht besser sein können“, freut sich am Ende André Jürgen und holte (fast) alle Künstler für das große Finale zurück auf die Bühne. 

sn

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Citroën C3 Aircross im Test: Aufbruch ins Abenteuerland

Citroën C3 Aircross im Test: Aufbruch ins Abenteuerland

Von Braeburn bis Boskoop: Kochen und Backen mit Äpfeln

Von Braeburn bis Boskoop: Kochen und Backen mit Äpfeln

Reis ist eine Delikatesse für sich

Reis ist eine Delikatesse für sich

Sieg auf Zypern verpasst - BVB droht Aus in der Königsklasse

Sieg auf Zypern verpasst - BVB droht Aus in der Königsklasse

Meistgelesene Artikel

Kein Engagement gegen Atomwaffen: „Bund nimmt totale Zerstörung in Kauf“

Kein Engagement gegen Atomwaffen: „Bund nimmt totale Zerstörung in Kauf“

Brockumer Großmarkt: „Einzäunung und Entsorgung werden verbessert“

Brockumer Großmarkt: „Einzäunung und Entsorgung werden verbessert“

Kreislandwirt befragt Landtagswahl-Kandidaten in Rehden

Kreislandwirt befragt Landtagswahl-Kandidaten in Rehden

Beratung für Gründerinnen im geschützten Rahmen

Beratung für Gründerinnen im geschützten Rahmen

Kommentare