Zuvor zugewuchert und holprig

Radweg in Borwede wird erneuert

Der Radweg ist derzeit abgesperrt, die Arbeiten schreiten voran. Das Pflaster wird ersetzt durch Asphalt.
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Der Radweg ist derzeit abgesperrt, die Arbeiten schreiten voran. Das Pflaster wird ersetzt durch Asphalt.

Der Radweg an der Kreisstraße in Borwede wird erneuert. Der Zustand war im Laufe der Jahre immer schlechter geworden. Die Arbeiten sind in vollem Gange.

Borwede - Eine Fahrt durchs Grüne konnten Radfahrer bis vor Kurzem an der Kreisstraße 102 in Borwede erleben. Im negativen Sinne: Der Radweg dort war zugewuchert. Zwischen den Pflastersteinen machte sich das Gras breit, und das Unkraut stand am Rand stellenweise meterhoch. Recht holprig war die Strecke obendrein. Damit soll nun Schluss sein. Die Straßen- und Tiefbaufirma Wragge aus Drebber saniert den Weg derzeit.

Den Auftrag dazu hat sie vom Landkreis Diepholz erhalten. „Der Radweg an der Kreisstraße 102 wird im Bereich Borwede zwischen der Bundesstraße 51 und der Bahnüberführung auf einer Gesamtlänge von etwa 900 Metern erneuert“, berichtet Bernd Fredrich, Teamleiter Straße und Planfeststellung beim Landkreis. Der Zustand sei im Laufe der Jahre immer schlechter geworden, eine Sanierung fällig gewesen. Die Kosten beziffert er auf rund 50 600 Euro.

Die alten Pflastersteine sind bereits weg. Sie weichen einer Asphaltdecke. Die sei später in der Unterhaltung günstiger, erklärt Bernd Fredrich. „Und es wächst auch nichts mehr durch.“ Ein weiterer Vorteil: Das Asphaltieren gehe zügiger vonstatten als das Pflastern.

Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende kommender Woche. Der Radweg ist gesperrt, die Straße nebenan befahrbar. Voraussichtlich bleibt sie das auch während der weiteren Arbeiten.

Die Twistringer Gruppe des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) freut sich über die Sanierung. „Es ist gut, dass da etwas gemacht wird“, sagt Sprecher Günter Vielhauer. In der Vergangenheit hatte der ADFC den Zustand des Radweges kritisiert. Er sei zu eng, hieß es damals, auch mit Blick auf den ausufernden Bewuchs.

Der Weg an sich wird laut Fredrich nicht verbreitert. Auf der einen Seite sei die Straße, auf der anderen ein gut liegendes Tiefbord (eine Art Bordstein, der den Radweg einfasst). Auf Höhe der Bahnüberführung wäre es zudem eh nicht möglich gewesen, den Radweg zu verbreitern, ohne Abstriche bei der Stabilität zu machen. Trotzdem werde Nutzern der Weg nun wohl breiter vorkommen, schätzt Fredrich. Das Grün, das zuvor im Weg war, sei entfernt worden, „und alles, was befestigt werden kann, wurde auch befestigt.“

Von Katharina Schmidt

So sah es zuvor aus: Ziemlich bewachsen Archivfoto: Schmidt

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