Neubau in Heiligenloh: Standortentscheidung könnte nächste Woche fallen

Wo kommt das Feuerwehrhaus hin?

Das Feuerwehrhaus in Heiligenloh ist zu klein und zu alt. Ein Neubau muss her.
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Das Feuerwehrhaus in Heiligenloh ist zu klein und zu alt. Ein Neubau muss her.

Heiligenloh – Die Suche nach einem passenden Standort für das neue Feuerwehrgerätehaus in Heiligenloh könnte bald ein Ende haben. „Zurzeit sind wir in der Abstimmung mit der Politik über den Ankauf eines favorisierten Grundstückes“, berichtet der Twistringer Bürgermeister Jens Bley auf Nachfrage. Die Entscheidung falle wahrscheinlich in etwa einer Woche.

„Parallel bereiten wir die Architektenentwürfe auf. Diese werden wir der Politik vermutlich im Februar vorstellen können“, führt Bley weiter aus. „Nach der Auswahl des Architekten werden wir einen Architektenvertrag aushandeln und anschließend in die Detailplanung gehen können.“

Abhängig von der Bauleitplanung könnte im Spätsommer dieses Jahres ein Bauantrag gestellt und eventuell im Herbst mit den Arbeiten begonnen werden.

Seit mehr als 40 Jahren hat die Ortsfeuerwehr ihren Standort an der Straße Am Kiekbusch. Wie bereits berichtet, hält das 2002 erneuerte Gebäude den heutigen gesetzlichen Anforderungen nicht mehr stand. Es ist zu alt, zu klein und abgängig. Konkrete Pläne, was mit dem alten Feuerwehrhaus passieren soll, wenn das neue fertig ist, gibt es noch nicht. „Möglicherweise könnte das Grundstück wieder der Wohnbebauung zugeführt werden“, schildert Bley. Bei der Entscheidung werde die Verwaltung die politischen Gremien und insbesondere den Ortsrat Heiligenloh einbeziehen.

Die Kosten für den Neubau betragen schätzungsweise 1,5 Millionen Euro. Darin enthalten sind Planungskosten, Beschaffungskosten sowie Herstellungskosten. Obendrauf kommen die Kosten für den Erwerb des Grundstückes. Der angepeilte Standort sei, sagt Bley, „auch im Sinne der Feuerwehrkollegen und des Ortsrats Heiligenloh“. Wo genau die favorisierte Fläche liegt, darauf geht er nicht näher ein.

Nicht nur in Heiligenloh besteht Handlungsbedarf. Die bestehenden Feuerwehrhäuser müssen saniert werden, um die Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse zu erfüllen. Die Fahrzeughallen sind laut Bley jeweils zu klein, und die Feuerwehrleute müssten sich zurzeit hinter den Fahrzeugen umziehen. „Außerdem entsprechen die Umkleide- und Sanitäranlagen nicht den Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse“, so der Bürgermeister.

Auch die Anschaffung weiterer Feuerwehrfahrzeuge hat die Stadt Twistringen im Blick. Die politischen Gremien haben vor ein paar Jahren unter Einbeziehung der Feuerwehr beschlossen, den Fahrzeugpark nach und nach zu erneuern.

Von Katharina Schmidt

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