Evangelisch-lutherischer Kindergarten in Scharrendorf eingeweiht / Freude auf Neubau

Wenn aus Mobilbauten eine Kita wird

Die Gäste der Einweihungsfeier sitzen in den Mobilbauten der Kita Scharrendorf
+
Die Kita in Scharrendorf wurde im kleinen Rahmen eingeweiht

Scharrendorf – Durch die Mobilbauten an der Grundschule in Scharrendorf toben seit dem 26. August Kinder im Alter von einem bis sechs Jahren. Am Donnerstag wurde der evangelisch-lutherische Kindergarten in einer kleinen Feierstunde eingeweiht. „Ihr habt diesen Mobilbau in einen schönen Kindergarten umgewandelte“, lobte nicht nur Thorsten Runge in seiner Funktion als Vorsitzender des Kindertagesstättenverbandes Syke-Hoya die Mitarbeiterinnen um Leiterin Sabrina Scholz-Lück.

In relativer kurzer Zeit ist in Scharrendorf ein Kindergarten entstanden, in dem in der Regelgruppe bis 25 Kinder sowie in der Krippe bis zu 15 Mädchen und Jungen von fünf Mitarbeiterinnen betreut werden. Zwei helle, große Räume, die liebevoll eingerichtet wurden und in denen nun täglich das Leben tobt. Voller Stolz führten Scholz-Lück und ihr Team im Anschluss an die Ansprachen die Gäste durch die Räume. „Aber ich freue mich sehr auf den Neubau“, gestand die Leiterin – wie übrigens alle Redner.

Pastor Elmar Orths verkündete nicht ohne Stolz, dass „der Kindergarten für unsere Gemeinde ein großer Entwicklungsschritt ist“. In seiner Andacht betonte er, dass Kinder das Salz in der Suppe der Gemeinde seien und dass ein Leben ohne Kinder leer wäre.

Runge machte noch einmal deutlich, dass das Team sofort von Null auf Hundert aktiv werden musste, da nur von Anfang bis Ende August Zeit gewesen wäre, den Kindergarten mit Krippe einzurichten. Gleichzeitigte dankte er Bürgermeister Jens Bley und der Stadt Twistringen, schon jetzt und nicht erst im Frühjahr 2022 starten zu können. „An Zuspruch mangelt es nicht“, so Runge weiter. „Es liegen bereits erste Anmeldungen für 2022 vor.“

Für Bley sei die Kinderbetreuung ein großes Thema, sowohl als Vater wie auch als Stadtoberhaupt. „Wir achten darauf, gut aufgestellt zu sein und sind bestrebt, eine hohe Qualität vorzuhalten.“ In dem evangelisch-lutherischen Kindergarten sehe er vor allem die Werte Glaube, Respekt und Nächstenliebe, die eine gute Orientierung für Kinder und ihr weiteres Leben seien.

„Der gemeinsame Start ist nicht so wunderbar gewesen.“ Man habe vor der Herausforderung gestanden, Platz für die Kindergartenkinder zu finden, gekoppelt mit der Problematik, „was machen wir mit unseren Schulkindern?“ Er dankte dem Kollegium der Grundschule sowie den Eltern, die diesen Weg mitgegangen seien, damit hier Kinderbetreuung stattfinden kann.

Superintendent Jörn-Michael Schröder vom Kirchenkreisamt Syke-Hoya betonte, dass Corona gezeigt habe, welch hohen Stellenwert Kinderbetreuung für die Gesellschaft habe. „Wir brauchen von Beginn unseres Lebens an Gemeinschaft, um als Gesellschaft funktionieren zu können.“ Er freue sich riesig, dass in Twistringen nun ein evangelischer Kindergarten entstanden sei. Dies sei aus einem ökumenischen Vertrauen in der Stadt gewachsen. Er findet: „Diese Einrichtung ist ein wichtiges Zeichen der erfolgreichen Ökumenearbeit.“

Von Sabine Nölker

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Lamberts Bay ist mehr als ein Fischerort

Lamberts Bay ist mehr als ein Fischerort

Wie fleischfressende Pflanzen Fleisch fressen

Wie fleischfressende Pflanzen Fleisch fressen

Spektakuläre Grottenschau im Gletschereis der Walliser Alpen

Spektakuläre Grottenschau im Gletschereis der Walliser Alpen

BVB nach Remis gegen Lazio Rom im Achtelfinale

BVB nach Remis gegen Lazio Rom im Achtelfinale

Meistgelesene Artikel

„First Dates“ (Vox): Süße Sarah aus Weyhe verzaubert charmanten Johannes

„First Dates“ (Vox): Süße Sarah aus Weyhe verzaubert charmanten Johannes

„First Dates“ (Vox): Süße Sarah aus Weyhe verzaubert charmanten Johannes
„Schlag ins Gesicht der Pflegekräfte“

„Schlag ins Gesicht der Pflegekräfte“

„Schlag ins Gesicht der Pflegekräfte“
Sulingen wünscht Bahnreaktivierung

Sulingen wünscht Bahnreaktivierung

Sulingen wünscht Bahnreaktivierung
„Nach vorne gucken und neu angreifen“

„Nach vorne gucken und neu angreifen“

„Nach vorne gucken und neu angreifen“

Kommentare