Aktionen zu Kinderrechten

Weltkindertag in der Kita St. Josef: „Ein Dach über dem Kopf“

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Ein Spiel aus Omas Zeiten: „Bei Müllers hat’s gebrannt, gebrannt“. Die Löwen-Gruppe hat sich mit dem Recht der Kinder auf Spiel und Spaß beschäftigt.

Twistringen - Von Theo Wilke. „Jedes Kind braucht ein Haus, braucht ein Dach über dem Kopf . . .“ singen rund 110 Jungen und Mädchen im Bewegungsraum der Twistringer Kita St. Josef. Sie halten sich an den Händen, umarmen sich fröhlich. Kinder haben Rechte. Dazu zeigen Leon und Mia aus der Maulwurfsgruppe ihre aus Papier gebastelten Häuser, die Bienen-Gruppe verteilt selbst gebackene Pizza-Brötchen. Ihr Credo am Weltkindertag (20. September): Jedes Kind hat auch das Recht, satt zu werden.

Alle Kitagruppen haben sich in den vergangenen Tagen mit dem Thema Kinderrechte beschäftigt. „Ich freue mich sehr, dass ihr soviel gemacht habt“, lobt Kita-Leiterin Jutta Ideler zu Beginn der Präsentation an der Steller Straße. Die Kinder hätten selbst die Themen mit aussuchen und darüber entscheiden dürfen.

Zum Auftakt schallt das gemeinsame Lied „Hand in Hand“ zu allem, was Kinder brauchen, durch die Kita: Jungen und Mädchen brauchen ein Haus, ein liebendes Herz, Halt in schwerer Zeit, ein Licht in dunklen Nächten. Und „jedes Kind braucht die Chance, selber wirklich Kind zu sein.“

Die Maulwürfe wie Mia erzählen, dass ein Haus wichtig ist, dass die Erwachsenen dafür zu sorgen haben, dass es Kindern gut geht. Die Bienen verteilen ihre kleinen Pizzabrötchen. Sie haben gelernt, dass zum Sattwerden auch viel gesundes Essen gehört.

„Ganz schön wichtig ist es, Freunde zu haben“, erklärt Erzieherin Kimberly Vortanz für die Spatzen-Gruppe. Sie haben mit den Bären Plätzchen gebacken und ein Lied vorbereitet: „Ich mag dich so gern leiden – ich winke dir zu – wie wär’s mit uns beiden ...“

„Jedes Kind hat ein Recht auf Nahrung“

Und die Bären erarbeiteten das Thema „Jedes Kind hat ein Recht auf Nahrung“. Die Jungen und Mädchen fanden heraus, dass in anderen Ländern Kinder nicht viel zu essen haben, hungern und sogar sterben. Dabei halten die Bären ein Plakat mit den eigenen bunten Handabdrücken in die Höhe, um ihren Zusammenhalt zu demonstrieren. Auch dafür gibt es großen Beifall.

Ganz besonders wichtig sei das Recht zum Spielen, heißt es aus der Löwen-Gruppe. Die Kita-Schützlinge wollten im Vorfeld des Weltkindertages wissen, welche Spiele Oma und Opa früher hatten. Zu Hause wurden auch die Eltern gefragt. Luzie bekam von ihrer Oma sogar einen Zettel mit einer Liste. Darauf stehen unter anderem Seilspringen, Pinke-Pinke, Plumpsack und Gummi-Twist.

Die Gruppe hat sich das Klatschlied „Bei Müller hat’s gebrannt, gebrannt ....“ ausgesucht. Und alle machen begeistert mit, bevor die Raupen ihr mit Minimöbeln bestücktes Puppenhaus aus Pappkarton vorstellen.

Zur Belohnung bekommen alle Kinder zum Schluss ein Eis geschenkt.

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