Walter Schurbert aus Twistringen startet sein selbst gebautes Modell in Ristedt

„Sie fliegt sehr gutmütig“

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Zwei Meter Spannweite hat das Kunstflug-Modell von Walter Schurbert.

Syke/Twistringen - Für die Mitglieder des Flugsportclubs „Stieglitz“ ist der 1.Mai ein wichtiges Datum, denn an diesem Tag wird mit der Vorstellung der neuen Modelle die Saison eröffnet. Auch in diesem Jahr hatten einige Modellflieger in den Wintermonaten fleißig gebastelt, um ihre Flugzeuge auf dem Modellfluggelände im Ristedter Moor zum Jungfernflug abheben zu lassen. Zu den Teilnehmern zählte Walter Schurbert aus Twistringen.

Allerdings hatte er kein neues Modell mitgebracht, sondern ein älteres Kunstflugmodell mit breiten Tragflächen und einer Spannweite von zwei Metern. Tragflächen und Leitwerk leuchteten blau, rot und weiß und verliehen dem Flieger eine dynamische Note. , beschreibt Schurbert das Flugverhalten seines Modells, das dank seiner breiten Tragflächen auch sehr langsam geflogen werden kann.

Das ist auch eine Voraussetzung, um Flugmodellsport in der Form zu betreiben, wie Walter Schurbert es macht. Er beteiligt sich schon seit 15 Jahren an den deutschen Meisterschaften im Modell-Kunstflug nach dem „F3A-Programm“. Bundesweit nehmen etwa 50 Hobby-Piloten an diesem Wettbewerb teil, der während der Saison in verschiedenen Vereinen in Form einer Rennserie ausgetragen wird. Seine erfolgreichste Saison beendete Schurbert mit einem sechsten Platz.

Die Modellflieger, deren Modelle eine vorgeschriebene Länge und Spannweite nicht übersteigen und deren Motoren eine Höchstleistung nicht überschreiten dürfen, zeigen mit ihren Modellen ein Pflichtprogramm mit zuvor genau festgelegten Kunstflugfiguren. Dazu zählen Rollen, Turns und Loopings, „aber über das genaue Programm könnte ich drei Tage reden“, schmunzelt Schurbert.

Angetrieben wird sein Modell von einem Elektromotor, der drei Kilowatt leistet. „Damit geht das Modell sogar senkrecht hoch“, beschreibt er die Leistungsfähigkeit dieses Motors.

Und dann hebt der Flieger ab, fast geräuschlos und sehr elegant. Konzentriert bedient Schurbert das Reglerpult, von dem aus er die Maschine steuert, nachdem er bereits vor dem Start am Boden getestet hatte, ob alle Funktionen nach der Winterpause wieder funktionieren.

Walter Schurbert freut sich schon auf die neue Saison und hofft, dass sein Modell von einem größeren Crash verschont bleibt. Kleinigkeiten werden meistens noch vor Ort repariert, denn er kennt sein Modell genau. Schließlich hat er es selbst gebaut.

bt

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