„Zwischen Tüll und Tränen“

Boutique „Wedding Day“ in Twistringen ist Schauplatz für Vox-Sendung

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„Die Brautmacherin“ Martina Fischer (r.) präsentiert vor dem Filmteam einige Hochzeitskleider.

Die Vox-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“ dreht sich um das perfekte Hochzeitskleid. Nun ist die Borweder Boutique „Wedding Day“ ein Drehort.

Borwede - Christin heiratet. Im Juni nächsten Jahres ist es so weit. Auf der Suche nach einem Brautkleid war die 31-Jährige aus Vechta in der Boutique „Wedding Day – Die Brautmacherin“ in Borwede (bei Twistringen). Bei der Anprobe begleitet haben sie ihre Schwester, ihre engsten Freundinnen, Ladeninhaberin Martina Fischer – und ein dreiköpfiges Filmteam.

Vox - Zwischen Tüll und Tränen: „Ja, das ist mein Kleid!“

Die Borweder Boutique ist seit März einer der Drehorte der Fernsehsendung „Zwischen Tüll und Tränen.“ auf Vox. Bei der Doku-Serie des Privatsenders Vox dreht sich alles um das perfekte Hochzeitskleid. Die Zuschauer erleben mit, wie angehende Bräute verschiedene Modelle anprobieren und am Ende bestenfalls (zuweilen unter Tränen) den entscheidenden Satz sagen: „Ja, das ist mein Kleid!“

Vox in Borweder Boutique „Wedding Day“

Christins Anprobe wurde für ein Millionenpublikum aufgezeichnet. „Ich finde es total spannend, das mit meinen Mädels mitzumachen“, erzählt die Vechtaerin. „Und ich stelle es mir schön vor, sich das Video irgendwann noch einmal anzugucken.“

Zwischen Tüll und Tränen im hübschen Fachwerkhaus

Die Boutique vonMartina Fischer liegt einen Kilometer von der B51 entfernt. Es ist ein hübsches Fachwerkhäuschen. Draußen säumen hohe Bäume das Gelände, im Inneren hängen Kleider in Weiß- und Beigetönen an goldfarbenen Stangen. Tüll, Perlen und fließende Stoffe, wohin man sieht. Ein bisschen aufgeregt, das gibt Christin zu, war sie schon, als sie in Borwede ankam. Immerhin kaufe sie sich hoffentlich nur einmal im Leben ein Brautkleid. Und dann noch in Begleitung eines TV-Teams ...

„Brautmacherin“ Martina Fischer kann sich gut in ihre Kundin hineinversetzen. „An den Drehtagen muss ich morgens immer erst mal einen Sekt trinken“, sagt sie mit ihrer offenen, lockeren Art und lacht. Sprich: Vor den Aufnahmen ist auch sie immer ein wenig aufgeregt. Dabei war Christin Willenborgs Anprobe für sie bereits der fünfte Tag mit dem Filmteam.

Vox-Sendung: Eine Braut pro Drehtag in Borwede

Seit März stand die Barnstorferin viermal mit angehenden Bräuten vor der Kamera bei der Vox-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“ (eine Braut pro Drehtag), einmal drehte sich alles um sie und ihre vor knapp einem Jahr eröffnete Boutique für Brautkleider im Vintage- und Bohostil. „Jeder Schritt der eigenen Arbeit wird dokumentiert“, sagt sie. Das sei beim ersten Mal ungewohnt gewesen. Doch mittlerweile mache es ihr richtig Spaß, für „Zwischen Tüll und Tränen“ vor der Kamera zu stehen. Nicht zuletzt seien die Ausstrahlungen Werbung für ihren geliebten Laden.

Kurz vor der Anprobe: Die zukünftige Braut Christin Willenborg (2.v.r.) mit ihren Shopping-Begleiterinnen Kristina Kacilo, Vera Heckmann und Caroline Lampe.

Die Frauen, die sie in der Sendung berät, lernt Martina Fischer erst vor laufender Kamera kennen. „Es ist wirklich nichts gestellt“, beteuert sie. Um alles perfekt einfangen zu können, müssten die angehenden Bräute zwar durchaus auch mal ein zweites Mal aus der Umkleide schreiten. „Aber wir bekommen nicht gesagt, was wir sagen sollen.“ Und die Freudentränen, die regelmäßig in der Sendung fließen? „Auch die sind echt!“

Braut vergisst die Kameras

Christin Willenborgs bestätigt: „Ich musste mit den Kleidern jeweils zwei Mal aus der Umkleide rauskommen, damit sich das Kamerateam einmal auf mich und einmal auf die Reaktionen meiner Begleiterinnen konzentrieren konnte.“ Ansonsten sei alles genauso gefilmt worden, wie es wirklich abgelaufen sei.

In manchen Momenten hätten sich ihre Schwester, ihre Freundinnen und auch sie selbst durch die Anwesenheit des Filmteams der Vox-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“ mit ihren Emotionen vielleicht ein bisschen zurückgehalten, erzählt die Vechtaerin. In anderen hätten sie die Kamera komplett vergessen. Alles in allem sei die Anprobe „richtig gut“ gewesen. „Martina hat sich so viel Mühe gegeben, es war so ein schöner Tag“, schwärmt Christin Willenborg.

Zwischen Tüll und Tränen: Anproben dauern länger

Eine normale Brautmodenberatung dauert laut Martina Fischer meistens um die zweieinhalb Stunden. Bei den Anproben, bei denen Vox am Start war, seien es zwischen drei und fünf Stunden gewesen. Das Filmteam besteht in der Regel aus einem Kameramann oder einer Kamerafrau, einem Redakteur oder einer Redakteurin und jemanden, der für die Tontechnik zuständig ist. 

Es kommt an den Drehtagen früher als die angehende Braut nach Borwede, um mit der Ladeninhaberin vorab einen sogenannten Side-Kick aufzunehmen. Dabei handelt es sich um Szenen, die später bei der Ausstrahlung am Anfang eingespielt werden. Die „Brautmacherin“ stellt darin zum Beispiel Modelle vor, die zu den Wünschen der Kundin passen könnten.

Boutique „Wedding Day“ wird mit Tontechnik ausgestattet

Bevor die angehende Braut den Laden betritt, stattet der Tontechniker sie und ihre Shoppingbegleiter mit winzigen Mikrofonen aus, die an die Kleidung geklipst werden. Dann geht’s los. Da die Boutique bei der Anprobe exklusiv der Kundin und ihren Begleitern (und gegebenenfalls natürlich dem Filmteam) vorbehalten ist, war die Kreiszeitung bei den Dreharbeiten zur Vox-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“ nicht dabei.

Martina Fischer würde sich freuen, wenn sich weitere Frauen aus der Region finden würden, die bei „Zwischen Tüll und Tränen“ mitmachen möchten. Über ihre Internetseite können Interessierte Kontakt aufnehmen. Wessen Anprobe letztlich gefilmt wird, entscheidet Vox. Der Sender kann nicht garantieren, dass die Folgen erst nach der Hochzeit der jeweiligen Hauptakteure ausgestrahlt werden. Schließlich gehe es auch darum, aktuelle Modetrends zu präsentieren, erklärt Martina Fischer. Doch letztlich nehme sich der Bräutigam selbst die Neugier auf den vielleicht schönsten Tag des Lebens, wenn er einschaltet, wenn seine Zukünftige auf die entscheidende Frage – also die, ob es DAS Kleid ist – antwortet: „Ja!“

„Zwischen Tüll und Tränen“: Ab 30. Oktober bei Vox

Die erste Sendung der Doku-Serie „Zwischen Tüll und Tränen“, die im März in der Boutique „Die Brautmacherin“ in Borwede aufgenommen wurde, wird am 30. Oktober um 17 Uhr bei Vox ausgestrahlt. Darin berät Martina Fischer eine Kundin aus Hamburg. Für den 31. Oktober ist eine Wiederholung vorgesehen. Wann die Sendung mit Christin Willenborg zu sehen sein wird, steht noch nicht fest. Weitere Infos zur Boutique: www.die-brautmacherin.com

In einer anderen Vox-Sendung bei "Höhle der Löwen" wirbt das Bremer Startup Flipcar um einen Deal. 

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