Stadt und Förderkreis nehmen das kommende Jahr in den Blick

Nach der Saison ist vor der Saison: Umfrage zum Twistringer Schwimmpark

Sinkt jetzt in den Winterschlaf: Der Schwimmpark in Twistringen.
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Sinkt jetzt in den Winterschlaf: Der Schwimmpark in Twistringen.

Der Förderkreis des Schwimmparks und die Stadt Twistringen haben eine Umfrage gestartet. Sie wollen herausfinden: Was gefällt den Besuchern des Freibades besonders gut? Vermissen sie etwas? Und was hält jene ab, die den Schwimmpark nicht oder nur selten besuchen?

Twistringen - Hinter der Umfrage steckt keine allgemeine Unzufriedenheit. Im Gegenteil. Das erklärt Peter Schwarze, erster Vorsitzender des Förderkreises. Ihm zufolge kam zwei Nutzerinnen des Bades die Idee zu der Befragung – vor dem Hintergrund, dass viele gar nicht wüssten, wie groß das Angebot im Schwimmpark sei.

Beachvolleyball, Beachsoccer, Wasserball, der Spielplatz, die verschiedenen Becken, Aquabike, Aquajogging ... – wer sich durch die Umfrage klickt, stößt zwangsläufig auf all die Angebote. Die Teilnehmer können auswählen, was den Schwimmpark für sie attraktiv macht. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, Kritik zu üben und Wünsche zu äußern. Laut Schwarze geht es darum zu „gucken, an welchen Stellschrauben man drehen kann, um den Schwimmpark noch besser zu machen“.

Die Umfrage soll über einen Zeitraum von vier Wochen laufen. Stadt und Förderkreis hoffen auf konstruktive Vorschläge. Wobei laut dem ersten Stadtrat Harm-Dirk Hüppe klar sein muss: „Das ist kein Weihnachtswunschzettel, und im nächsten Jahr ist dann alles da.“ Hygienevorschriften, betriebliche Umstände und nicht zuletzt das Budget müssten bei allen Entscheidungen berücksichtigt werden. „Uns ist auch bewusst, dass es keine repräsentative Umfrage ist“, fügt er hinzu. Bestimmte Altersgruppen seien über eine Onlineumfrage nicht oder nur schlecht erreichbar.

In diesem Jahr zählte der Schwimmpark laut dem ersten Stadtrat rund 35 000 Besuche. „Normalerweise sind wir bei 60 000 bis 70 000.“

Besucherzahlen: Corona und Wetter machen sich bemerkbar

Was dabei zu beachten ist: In diesem Jahr öffnete der Schwimmpark aufgrund der Corona-Pandemie erst einen Monat später, hinzu kam der eher kühle und feuchte Sommer. Insofern sei das Ergebnis noch ganz gut, beurteilt Hüppe.

Die Saison ist zu Ende, und der Schwimmpark sinkt nun in den Winterschlaf. Das Wasser bleibt dabei in den Becken. Sogenannte Eisschutzpolster sorgen dafür, dass die Wände nicht kaputt gehen, wenn das Wasser friert und sich ausdehnt.

Wieso bleibt das Wasser überhaupt drin? „Das Bad liegt im Moorgebiet“, erklärt Hüppe. Der Stand des Grundwassers sei dementsprechend hoch. „Durch den Auftrieb des Grundwassers würde der Betonboden brechen, wenn wir das Wasser nicht drin lassen würden – dann hätten wir ein Desaster.“

Die Umfrage ist erreichbar unter folgendem Link: https://survey.lamapoll.de/UnserSchwimmpark2021

Von Katharina Schmidt

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