Twistringer Hilfstransport nach Kaisiadorys ist gleichzeitig Partnerschaftsbesuch

Lastwagen für Litauen sind startklar

Augenmaß und Kraft waren beim Beladen der Lastwagen gefragt. Die Twistringer starten mit zwei Fahrzeugen. - Foto: Malteser

Twistringen - Die Malteser und der Freundeskreis Litauen starten in der morgigen Nacht mit einem weiteren Hilfstransport zu einem Städtepartnerschaftsbesuch in die litauische Stadt Kaisiadorys.

Twistringens Bürgermeister Martin Schlake und Pfarrer Arnold Kuiter begleiten den Transport in die knapp 1 400 Kilometer entfernte litauische Bezirksstadt, Kaisiadorys.

„Auf die Reise gehen vor allem Bekleidung, Bettwäsche, Schuhe, Hygieneartikel und Pflegehilfsmittel“, berichtet der Ortsbeauftragte der Malteser in Twistringen, Georg Beuke. Die Hilfsgüter in den zwei vollbeladenen Lastwagen kommen kinderreichen Familien, Senioren und hilfsbedürftigen Menschen zugute. Die Verteilung vor Ort übernehmen nun bereits im 20 Jahr die Malteser in Bezirksstadt Kaisiadorys.

„Möglich wurde der Transport, weil wieder viele gut erhaltene Spenden abgegeben wurden“, sagt Georg Beuke. Ein großes Dankeschön gilt auch den Sponsoren, die die Aktionen der beiden Gruppen unterstützen. Ob es nun um einen zusätzlichen Lastwagen geht, den die Kreissparkasse Twistringen mit 1 800 Euro finanziert oder um die Bereitstellung eines Lagers für die Kleidersammlungen durch die Firma Wessels Assekuranz. „Alles notwendige Dinge, um die Aktionen der beiden Twistringer Gruppen seit nun 20 Jahren zu unterstützen“, so Beuke.

„Vier Paletten mit Suppen für die Sozialküche, die von der Firma Gemüse Meyer gestiftet wurden, nehmen wir auch mit auf die Reise“, freut sich Carsten Werft, Vorsitzender des Freundeskreises Litauen. Die Firma Kunst, Transport und Logistik, habe sich bereit erklärt die Dieselkosten für den Transport zu übernehmen.

„Die Lastwagen sind gepackt und alle weiteren Vorbereitungen abgeschlossen. Es kann losgehen“, freut sich Beuke. Zwei Tage benötigen die Twistringer bis nach Kaisiadorys. In Kutno, etwa Kilometer westlich von Warschau, werden die Twistringer einen Zwischenstopp einlegen, bevor die 21-köpfige Reisegruppe die litauische Bistumsstadt erreicht.

Ein umfangreiches Programm lässt keine Langeweile aufkommen. Neben dem Transport sind auch Treffen mit Gemeindevertretern und der Kirchengemeinde geplant. Über den Besuch werden die Gruppen nach ihrer Rückkehr berichten.

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