Firmen spenden spontan Spielekisten

Twistringer GUT-Stammtisch in der Haupt- und Realschule

Berufs-Info-Tag im Schulzentrum in Twistringen. - Foto: Wilke
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Berufs-Info-Tag im Schulzentrum in Twistringen.

Twistringen - Von Sabine Nölker. „Wir bilden diejenigen aus, die Sie später beschäftigen“, erklärte Andrea Formella am Dienstagabend beim 35. Stammtisch der Gemeinschaft der Unternehmen in Twistringen (GUT). Die Leiterin der Haupt- und Realschule gab gemeinsam mit Ines Ozegowski und Felix Karkowski einen Einblick in das Schulleben. Vorab zeigte Unternehmens- und Personalberater Reinhard Vossmann auf, was bei einer Unternehmensnachfolge zu beachten ist.

In der Aula des Schulzentrums begrüßte Frank Bellersen knapp 30  Teilnehmer. Andrea Formella machte deutlich, wie „das kleine aber feine System“ der Haupt- und Realschule aufgestellt sei. In Twistringen stehe eine der wenigen Haupt- und Realschulen in Niedersachsen. Die 21 Klassen würden derzeit von 29 Lehrern sowie sieben abgeordneten Lehrkräften unterrichtet. „Wo können wir etwas optimieren?“, war ihre Frage an die GUT-Mitglieder. „Was liegt Ihnen am Herzen, was ist für Sie besonders interessant?“

Kollege Felix Karkowski ist der Koordinator Berufsorientierung und zeigte auf, dass es sowohl handlungsorientierte Maßnahmen als auch Praktika und Betriebsbesichtigungen sowie theoretischen Unterricht in Bewerbungsschulen an der Haupt- und Realschule gibt. Hinzu kämen Besuche von Berufsmessen und eine kleine Messe im Haus. „Gerne können Sie auch persönlich hierher kommen und Ihren Betrieb vorstellen“, forderte er die Unternehmer auf.

Die Firmen haben sogar die Möglichkeit, auf der Homepage der Schule Ausbildungsstellen und Praktikumsplätze anzubieten. „Je häufiger und vielfältiger Sie sich in den Köpfen unserer Schülerinnen und Schüler festsetzen, umso höher ist die Chance, dass sie sich bei Ihnen bewerben.“

Andrea Formella dankte der GUT für die mehr als erfolgreiche Aktion „Ein Betrieb – ein Buch“, mit der sie so nicht gerechnet hätte. Ines Ozegowski griff den Faden auf und wies auf die schwindenden Mitgliederzahlen beim Förderverein der Schule hin. „Von 70 Schülern treten etwa drei Familien dem Verein bei“. Zu wenig, um die beliebten Spielekisten für die Fünftklässler kaufen zu können, die der Förderverein zu Schuljahresbeginn den „Neuen“ schenkte. Auf Initiative von GUT-Sprecher Christian Wiese meldeten sich spontan acht Spender.

Ines Ozekowski, Bindeglied zwischen Schule und GUT, hofft, dass die Zusammenarbeit weitere Früchte trägt. Sie fragte an, ob es möglich sei, dass einzelne Schüler nachmittags die Betriebe mal allein nach Absprache aufsuchen dürften.

„Allein verhalten sie sich ganz anders und neugieriger , als wenn Eltern oder Mitschüler dabei sind.“ Schulleiterin Formella schlug den Unternehmern vor, als äußeres Zeichen der Zusammenarbeit eine besondere Tafel oder ein Messingschild an der Schule anzubringen.

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