Twistringer Frauenkarneval wirft seine Schatten voraus / Ute Hammann und Marion Berger übernehmen zum letzen Mal die Organisation

Bütten-Rednerinnen kehren noch einmal zurück

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Auf die Gäste wartet viel Klamauk. Archiv-

Twistringen - Von Jan Schmidt. Auf die besinnlichen Tage folgen schon bald die närrischen: Mit großen Schritten geht es auf den Twistringer Frauenkarneval zu. Cheforganisatorin Ute Hammann befindet sich derzeit in den Vorbereitungen für die beiden Abende im Januar (26. und 29., jeweils ab 19 Uhr). Zünftige Büttenreden und schwungvolle Tanzeinlagen stehen auf dem Programm – zum letzten Mal, bevor das Pfarrzentrum umgebaut wird.

Wie es danach weitergeht? Ungewiss. Dass es aber weitergeht, hofft Ute Hammann von ganzem Herzen. Nach sieben Jahren in der Verantwortung möchte sie Ende Februar abtreten – „aus zeitlichen Gründen“, wie die Twistringerin betont. Die gleichen Beweggründe führt auch Marion Berger, die zweite wichtige Säule im Orgateam, auf. Sie könne das Engagement nicht mehr leisten. Es sei einfach nicht absehbar, wie groß der Mehraufwand durch den Umbau des Pfarrzentrums ausfallen werde, erläutern die beiden Frauen ihre Entscheidung. „Ich habe die Organisation immer gerne gemacht, aber für mich gilt: Ganz oder gar nicht“, sagt Hammann. Sie bleibe dem Frauenkarneval selbstverständlich als Besucherin treu.

Wenngleich Herausforderungen anstehen, so ist es dennoch wahrscheinlich, dass jemand Neues die Organisation übernimmt. Immerhin hat der Frauenkarneval in Twistringen eine 40-jährige Tradition. „Zu schade, um einfach alles aufzugeben“, so Hammann.

Welch großer Beliebtheit sich das Event erfreut, beweist erneut die große Menge an Voranmeldungen aus dem näheren und weiteren Umfeld der Stadt Twistringen. Für die beiden Abende haben sich zahlreiche Interessenten aus Twistringen, Barnstorf, Harpstedt, Sulingen oder beispielsweise auch Wagenfeld angemeldet.

Der Vorverkauf läuft noch bis zum 22. Dezember, „quasi als Weihnachtsgeschenk“, unterstreicht Hammann. Sie ist unter Telefon 04243/8781 erreichbar. Eine Karte kostet zehn Euro. Wer sich noch nicht entscheiden kann, hat dazu am Montag, 4. Januar, die letzte Gelegenheit: Um 19Uhr werden im Pfarrzentrum noch einige Karten verkauft. Bleiben dann welche übrig, können diese bei Hildegard Thiede erworben werden (Tel. 04243/684).

Die Teilnahme dürfte sich dieses Mal besonders lohnen: Zum Abschluss ihrer Organisationstätigkeit haben Ute Hammann und Marion Berger noch einmal besonders viel Wert auf das Programm gelegt. Sie präsentieren einige Bütten-Rednerinnen, die sich eigentlich schon von der Showbühne verabschiedet hatten.

Hier ein Blick aufs neue Bühnenprogramm:

Auf der Bühne stehen am Dienstag und Freitag, jeweils ab 19 Uhr, Maria Striethorst und Hedwig Thomes (Doppelbütt), Annette Burock, Maria Pankratz, Beatrix Kramer, Mechthild Hanschen (Frau Jaschke), Marion Berger, Anke Rickers und Marina Eder (Doppelbütt) sowie Roswitha Schütte und Änne Hanken als Wildecker Herzbuben. Des Weiteren dürfen sich die Gäste auf eine Tanzgruppe und eine musikalische Gruppe aus Geistern und Hexen freuen. Auch die Ameland-Gruppe hat sich wieder angekündigt. „Vielleicht gibt es noch die eine oder andere Überraschung“, kündigt Cheforganisatorin Ute Hammann an. Durch das Programm führen Agathe Grupe und Hildegard Thiede. Die beiden Abende dauern jeweils etwa vier Stunden.

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