Hilfe für Flutopfer

Zweiter Besuch im Hochwassergebiet: Twistringer Firmen bringen Sachspenden

Radio Twistringen hilft: Markus Lemke (
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Radio Twistringen hilft: Markus Lemke (M) ist in Beyenburg.

Twistringen/Beyenburg – Das Hochwasser traf den Wuppertaler Stadtteil Beyenburg mit voller Wucht. Alle Häuser des historischen Stadtkerns fielen der Flut zum Opfer. Der Twistringer Marcus Lemke machte sich vor wenigen Wochen mit dem Fahrrad auf den Weg dorthin, um Spenden zu sammeln, wir berichteten. Nach seiner Rückkehr boten Twistringer Firmen Sachspenden an, die er nun gemeinsam mit Christoph Borchers von der Firma Borchers Reisen an die Wupper brachte.

Das Duo wurde mit großem Hallo begrüßt. Im Gepäck dringend benötigte Baumaschinen wie Bohrer, Stichsäge und Flex, aber auch Sicherheitshandschuhe für die helfenden Frauen.

„Es ist unglaublich, wie viele Menschen aus ganz Deutschland und sogar Dänemark spenden“, strahlt Bruder Dirk. Er ist der letzte Klosterbewohner und die gute Seele im Ort. Mehr als 60 Häuser aus Alt-Beyenburg sind stark betroffen.

Das idyllische Bild an diesem Morgen wird nur durch den Lärm von Aggregaten, Betonmaschinen und Trocknern gestört. Alle Untergeschosse wurden inzwischen von den Soldaten unter dem Kommando von Oberstabsfeldwebel Arne Aust entkernt.

Mike und Judith, ein betroffenes Paar, hatten bereits vor vier Jahren bei einem Hausbrand ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Nun ein zweites Mal. Ein alter Wohnwagen direkt vor dem Haus diene tagsüber als Unterschlupf, ansonsten wohnt das Paar zur Zeit bei Freunden, die im Urlaub sind.

Markus Lemke und Christoph Borchers starten mit Spenden.

Dankbar sind die betroffenen Menschen über die unbürokratische Soforthilfe, die durch ein Gremium aus Vertretern der Kirchen, des Heimat- und Bürgervereins sowie der Politik ins Leben gerufen wurde.

500 000 Euro Soforthilfe bedeutet für alle mit Elementarversicherung 1500 Euro, ohne Versicherung 3500 Euro und für die am stärksten betroffenen Familien sogar fünfstellige Beträge. „Das Geld sollte über die erste große Not helfen“, erklärt Angelika Leise vom Finanzausschuss. „Es kommen sehr viele Spenden rein, aber die St.-Maria-Magdalena-Gemeinde ist erst einmal in Vorkasse gegangen.“

Die Spenden der Twistringer Firmen helfen nun beim Wiederaufbau der Häuser und wurden freudestrahlend weitergegeben.

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